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	<title>Videospielkultur.de &#187; Battlefield</title>
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	<description>Das Magazin für Videospielkultur</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Sep 2010 10:11:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Auf in die PC-Schlacht! Oder doch nicht?</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 08:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hoss</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[1943]]></category>
		<category><![CDATA[Battlefield]]></category>
		<category><![CDATA[Dice]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic Arts]]></category>
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		<description><![CDATA[Welches Jahr schreiben wir noch mal? Das Jahr 2010? Gut. Das ist für das Protokoll: Das Jahr 20101 war das Jahr, in dem Schweine das Fliegen gelernt haben. Nicht nur wurde <a href="http://www.videospielkultur.de/news/ein-witz-wird-wahr/">bekanntgegeben</a>, dass <i>Duke Nukem Forever</i> tatsächlich erscheinen wird, nein, Electronic Arts hat jetzt auch noch überraschend <i>Battlefield 1943</i> für den PC veröffentlicht. Zumindest fast.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Welches Jahr schreiben wir noch mal? Das Jahr 2010? Gut. Das ist für das Protokoll: Das Jahr 20101 war das Jahr, in dem Schweine das Fliegen gelernt haben. Nicht nur wurde <a href="http://www.videospielkultur.de/news/ein-witz-wird-wahr/">bekanntgegeben</a>, dass <i>Duke Nukem Forever</i> tatsächlich erscheinen wird, nein, Electronic Arts hat jetzt auch noch überraschend <i>Battlefield 1943</i> für den PC veröffentlicht. Zumindest fast.</strong></p>
<div id="attachment_8087" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/09/Battlefield-1943.jpg"><img src="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/09/Battlefield-1943-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-8087" /></a><p class="wp-caption-text">Wallpaper: Battlefield 1943</p></div>
<p>Die Geschichte hat schon etwas seltsames. Eigentlich hatte ein jeder Spieler damit gerechnet, dass es keine PC-Version des Spiels mehr geben würde. Erst wurde der Veröffentlichungstermin auf unbestimmte Zeit verschoben, dann stampfte der Publisher alle Vorbestellungen ein und überwies das Geld an die Käufer zurück und dann ward es gänzlich still um das Projekt, während Konsolenspieler sich schon lange satt gesehen hatten.</p>
<p>Doch jetzt, jetzt ist das nahezu unglaubliche geschehen. Das Spiel wurde veröffentlicht. Ohne große Ankündigung. Ohne Wirbel und ohne die Werbetrommel zu schlagen. Das Problem ist nur: Es wurde wieder offline genommen. Im <a href="http://eastore.ea.com/DRHM/store?Action=DisplayProductDetailsPage&amp;SiteID=eade&amp;Locale=de_DE&amp;ThemeID=1014200&amp;productID=128558100" target="new">EA Store</a> war das Spiel für einige Stunden direkt beziehbar, doch nun kann man es lediglich wieder vorbestellen.</p>
<p>Eine seltsame Angelegenheit? In der Tat. Zumal es ersten Berichten zu Folge nach dem Kauf nicht möglich war, das Spiel herunterzuladen und zu spielen. Doch irgendwas scheint da im Busch zu sein. Es ist denkbar und wahrscheinlich, dass Electronic Arts schon bald Stellung zum Thema beziehen wird.</p>
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		<title>Details zum dritten Map-Pack für Bad Company 2</title>
		<link>http://www.videospielkultur.de/news/details-zum-dritten-map-pack-fur-bad-company-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 19:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Company 2]]></category>
		<category><![CDATA[Battlefield]]></category>

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		<description><![CDATA[Und wieder einmal steht uns ein Map-Pack für den Shooter <em>Battlefield: Bad Company 2</em> bevor: Wie unsere Kollegen von Gamespy.com mit Hilfe eines Screenshots <a href="http://planetbattlefield.gamespy.com/fullstory.php?id=162388"target="blank">enthüllt</a> haben, sind die Neuerungen allerdings eher marginal.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Und wieder einmal steht uns ein Map-Pack für den Shooter <em>Battlefield: Bad Company 2</em> bevor: Wie unsere Kollegen von Gamespy.com mit Hilfe eines Screenshots <a href="http://planetbattlefield.gamespy.com/fullstory.php?id=162388"target="blank">enthüllt</a> haben, sind die Neuerungen allerdings eher marginal.</strong></p>
<p>Statt neue Karten hinzuzufügen, werden lediglich zwei der bereits vorhandenen um neue Spielmodi ergänzt. Die Map Laguna Alta darf demnächst auch in einen Squad Rush erkundet werden, Fans eines zünftigen Squad-Death-Matches werden sich demnächst auch auf Nelson Bay in ihrem Lieblingsmodus austoben dürfen. Wie die ersten beiden Map-Packs wird auch das dritte für alle Inhaber eines VIP-Passes kostenlos sein, PC-Spieler zahlen grundsätzlich nichts für die Zusatzinhalte.</p>
<p>Wann Map-Pack Nummer drei erscheint, ist hingegen leider noch nicht bekannt.</p>
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		<title>Testbericht: Battlefield &#8211; Bad Company 2</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 21:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario</dc:creator>
				<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Company 2]]></category>
		<category><![CDATA[Battlefield]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fronten verhärten sich: Handelte es sich beim ersten <em>Bad Company Titel</em> noch um ein Konsolenspiel mit relativ kleiner Zielgruppe, so holt Electronic Arts mit <em>Bad Company 2</em> nun zum Rundumschlag gegen <em>Modern Warfare 2</em> aus. Diesmal nicht nur auf der Konsole, sondern auch auf dem PC.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Fronten verhärten sich: Handelte es sich beim ersten <em>Bad Company Titel</em> noch um ein Konsolenspiel mit relativ kleiner Zielgruppe, so holt Electronic Arts mit <em>Bad Company 2</em> nun zum Rundumschlag gegen <em>Modern Warfare 2</em> aus. Diesmal nicht nur auf der Konsole, sondern auch auf dem PC.</strong></p>
<p>Genau wie der große Konkurrent aus dem Hause Activision will auch <em>Bad Company 2</em> auf ganzer Linie überzeugen. Der Fokus liegt daher sowohl auf dem Einzelspieler- als auch auf dem Mehrspielermodus. Und gerade der Einzelspieler-Modus wartet mit einer wesentlich packenderen Atmosphäre auf als der erste Teil: Zwar wirkt die Handlung, bei der eine kleine Kampfeinheit sich im tiefsten Feindesland auf die Suche nach einer geheimen Wunderwaffe macht, immer noch etwas abgedroschen, aber immerhin haben es die Entwickler verstanden, das Ganze perfekt zu inszenieren.</p>
<div id="attachment_5899" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/03/bad-company-2-8.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-5899" title="Battlefield: Bad Company 2" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/03/bad-company-2-8-150x150.jpg" alt="Screenshot: Battlefield: Bad Company 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: Battlefield: Bad Company 2</p></div>
<p>Bereits der Anfang des Spiels vermittelt einen Eindruck davon, was euch in <em>Bad Company 2</em> erwartet: Als Teil einer amerikanischen Kampfeinheit seid ihr an der Infiltration einer von Japanern besetzten Insel im zweiten Weltkrieg beteiligt, auf der sich angeblich ein Wissenschaftler mit Informationen zu einer geheimen Waffe befindet. Bei der Landung mit einem Schlauchboot fliegt die Operation jedoch auf und die Hälfte eurer Einheit wird vernichtet. Bei den nun folgenden Scharmützeln werdet ihr nicht nur in bester Tutorial-Manier an die Steuerung herangeführt, sondern bekommt auch gleich eine Präsentation der Möglichkeiten der Grafik-Engine geboten. Bereits nach wenigen Blicken steht fest, dass <em>Bad Company 2</em> sowohl bei Tag als auch bei Nacht einen hervorragenden Eindruck macht und sich nicht vor der Konkurrenz zu verstecken braucht.</p>
<div id="attachment_5893" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/03/bad-company-2-2.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-5893" title="Battlefield: Bad Company 2" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/03/bad-company-2-2-150x150.jpg" alt="Screenshot: Battlefield: Bad Company 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: Battlefield: Bad Company 2</p></div>
<p>Das Gameplay wirkt auf den ersten Blick ebenfalls erstklassig, die Rasanz, mit der die Einzelspieler-Kampagne loslegt, verdeckt jedoch geschickt einige Schwächen des Spiels, die erst im späteren Verlauf zum Vorschein treten. Denn während wilde Verfolgungsjagden, die der Spieler beispielsweise als MG-Schütze eines Jeeps miterleben darf, das Herz zahlloser Action-Fans höher schlagen lassen dürften, sollten orientierungslose Teamkameraden heutzutage eigentlich nicht mehr zum Repertoire eines Action-Spiels gehören. Zum Glück sind derlei Szenen äußerst selten, so dass die Vorzüge des Spiels definitiv überwiegen. Einer dieser Vorzüge ist sicherlich die Interaktion mit der Umgebung: Wie schon im ersten Teil lässt sich auch in <em>Bad Company 2</em> ein Großteil der Gebäude und Stellungen um euch herum zerstören. Die Kämpfe erhalten dadurch noch mehr Dynamik, da ihr nicht selten eine vermeintlich sichere Position gezwungenermaßen wieder aufgeben müsst, weil die Hauswand, die bis vor kurzem noch als Deckung diente, nun nicht mehr vorhanden ist. Ebenfalls einen guten Eindruck hinterlassen die bereits angesprochenen zahlreichen Fahrzeug-Einlagen. Auch die restlichen geskripteten Szenen sind größtenteils akzeptabel und es entstehen nur selten Situationen, in denen die Handlung etwas inkonsistent wirkt.</p>
<div id="attachment_5903" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/03/bad-company-2-12.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-5903" title="Battlefield: Bad Company 2" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/03/bad-company-2-12-150x150.jpg" alt="Screenshot: Battlefield: Bad Company 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: Battlefield: Bad Company 2</p></div>
<p>Technisch macht <em>Bad Company 2</em> eine sehr gute Figur. Grafik und Sound befinden sich auf hohem Niveau und lassen die zahlreichen Kriegsschauplätze beinahe real erscheinen. Hierzu tragen insbesondere die gut in die Spielwelt eingebetten Hintergrundgrafiken bei, die beispielsweise während einer Gebirgsmission den Eindruck vermitteln, dass ihr euch in einem riesigen Tal befindet. Ebenfalls erwähnenswert sind die authentischen Spielfiguren, insbesondere die Mimiken und Gesten. Etwas unausgereift wirken dagegen einige kleinere Probleme mit der Kollisionsabfrage, die insbesondere bei besiegten Gegnern auftreten. Keine Probleme macht dagegen die Steuerung: Selbst riesige Kriegsmaschinen lassen sich in gewohnter <em>Battlefield</em>-Manier intuitiv und unkompliziert steuern.</p>
<div id="attachment_5897" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/03/bad-company-2-6.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-5897" title="Battlefield: Bad Company 2" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/03/bad-company-2-6-150x150.jpg" alt="Screenshot: Battlefield: Bad Company 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: Battlefield: Bad Company 2</p></div>
<p><em>Battlefield</em> wäre nicht <em>Battlefield</em>, gäbe es nicht auch einen Mehrspieler-Modus. Diesen haben die Entwickler bei <em>Bad Company 2</em> im Vergleich zum Vorgänger ebenso wie die Einzelspieler-Kampagne stark aufpoliert. Neben mehreren Spielmodi (unter anderem dem bereits aus dem Vorgänger bekannten Rush-Modus), unterschiedlichen Einheitenklassen, zahlreichen Abzeichen und riesigen Mehrspielerkarten sollte insbesondere die Tatsache erwähnt werden, das die angesprochene perfekte Inszenierung der Kämpfe auch im Online-Modus gelingt, was den Wiederspielwert natürlich enorm erhöht. Hierzu trägt auch der Squad-Modus bei, in dem ihr mit weiteren Spielern ein Squad, quasi als &#8220;Team im Team&#8221; bildet.</p>
<p>Das Vorgehen im Squad wird mit zusätzlichen Bonuspunkten belohnt und hat zudem weitere Vorteile: Da die Mitglieder eines Squads mitunter quasi zu wandelnden Spawn-Points werden, empfiehlt sich das Kämpfen im Verbund allein schon deshalb, weil man nach dem Respawnen nicht mit einer völlig neuen Situation konfrontiert wird. Natürlich dürfen auch weitere <em>Battlefield</em>-typische Spielelemente wie die bereits angesprochenen verschiedenen Einheitenklassen in <em>Bad Company 2</em> nicht fehlen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Klassen sind hierbei jedoch viel prägnanter als in so manchem früheren <em>Battlefield</em>-Titel und erinnern beinahe schon an Klassiker wie <em>Team Fortress</em>.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p><em>Bad Company 2</em> stellt seinen Vorgänger definitiv in den Schatten. Die Einzelspieler-Kampagne brennt von Anfang an ein herausragendes Action-Feuerwerk ab, das nur selten von kleineren Ungereimtheiten getrübt wird. So kann es das Spiel zwar nicht mit dem Genre-Primus <em>Modern Warfare 2</em> aufnehmen, doch trotz der wenigen Mankos bleibt im Endeffekt ein absolut packender Action-Titel, der sowohl in der Einzelspieler-Kampagne als auch mit seinem Mehrspieler-Modus überzeugen kann. <em>Mario Siewert</em></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
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		<title>Testbericht: Battlefield: Bad Company</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 19:41:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Battlefield]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit <em>Bad Company</em> erscheint erstmals ein Titel der <em>Battlefield</em>-Reihe nicht mehr für den PC, sondern ausschließlich für die aktuelle Konsolengeneration. Können sich <em>Battlefield</em>-Fans der ersten Generation dennoch mit <em>Bad Company</em> anfreunden?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit <em>Bad Company</em> erscheint erstmals ein Titel der <em>Battlefield</em>-Reihe nicht mehr für den PC, sondern ausschließlich für die aktuelle Konsolengeneration. Können sich <em>Battlefield</em>-Fans der ersten Generation dennoch mit <em>Bad Company</em> anfreunden?</strong></p>
<div id="attachment_4634" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/09/battlefield-bad-company-1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4634" title="Battlefield: Bad Company" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/09/battlefield-bad-company-1-150x150.jpg" alt="Screenshot: Battlefield: Bad Company" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: Battlefield: Bad Company</p></div>
<p>Anders als bei den bisherigen Titeln der Serie steht bei <em>Battlefield: Bad Company</em> der Einzelspielermodus zwar nicht im Vordergrund, aber zumindest auf einer Ebene mit dem Mehrspielermodus. Eure Spielfigur stößt als Neuling zur namensgebenden <em>B Company</em>, bei der es sich quasi um die Fremdenlegionäre der US Army handelt &#8211; so zumindest die Erklärung im gut inszenierten Ingame-Intro. Doch anders als zunächst suggeriert wird ist die <em>B Company</em> keinesfalls ein Auffangbecken für Taugenichtse, die allenfalls als menschliches Schutzschild herhalten müssen: Sie lässt sich eher als Team aus Spezialisten bezeichnen, die überall dort eingesetzt werden, wo mit herkömmlichen Truppen kein Weiterkommen mehr ist. Dass dies spaßiger ist, als als menschliches Schutzschild herhalten zu müssen, dürfte einleuchten.</p>
<div id="attachment_4636" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/09/battlefield-bad-company-3.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4636" title="Battlefield: Bad Company" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/09/battlefield-bad-company-3-150x150.jpg" alt="Screenshot: Battlefield: Bad Company" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: Battlefield: Bad Company</p></div>
<p>Die Handlung des Spiels wirkt auf den ersten Blick etwas abgedroschen, denn mal wieder kämpfen Amerikaner gegen Russen in einem mehr oder weniger aktuellen Krisenszenario. Diesmal sind es allerdings zumindest teilweise Söldner-Armeen, die sich auf den fiktiven Schlachtfeldern im fernen Russland gegenüber stehen. Dass beim Spielen von <em>Battlefield: Bad Company</em> trotz der nicht gerade vor Einfallsreichtum strotzenden Handlung dennoch eine fast filmreife Atmosphäre aufkommt, liegt eher an den überzeugenden Spielfiguren und den damit einhergehenden humorvollen Dialogen, die die Entwickler dem Spiel verpasst haben. Die Einheit, der ihr zu Beginn des Spiels zugeteilt werdet, besteht aus insgesamt vier Charakteren, von denen drei ausschließlich von der künstlichen Intelligenz gesteuert werden. Jede Spielfigur besitzt nicht nur besondere Fähigkeiten, beispielsweise im Umgang mit bestimmten Waffen, sondern auch ein eigenes Gemüt. Die Interaktion zwischen den einzelnen Charakteren ist zwar größtenteils geskriptet, macht aber dennoch den Reiz in der Singleplayer-Kampagne aus. Die Dialoge der Teamkameraden sorgen nicht nur in den kampflosen Szenen, sondern gerade auch in den heftigen Feuergefechten immer wieder für zusätzliche Unterhaltung. Beispielsweise, wenn eine charmante Frauenstimme über Funk wichtige Informationen durchgibt und den Charakteren nichts besseres einfällt, als von der Frau hinter der Stimme zu schwärmen.</p>
<div id="attachment_4637" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/09/battlefield-bad-company-4.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4637" title="Battlefield: Bad Company" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/09/battlefield-bad-company-4-150x150.jpg" alt="Screenshot: Battlefield: Bad Company" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: Battlefield: Bad Company</p></div>
<p>Dennoch wird natürlich auch bei <em>Battlefield: Bad Company</em> gekämpft und zwar nicht zu knapp: Die Feuergefechte sind wesentlich intensiver als in den bisherigen <em>Battlefield</em>-Teilen und lassen sich eher mit <em>Call of Duty 4</em> oder <em>Crysis</em> vergleichen. Umso erfreulicher ist es, dass <em>Battlefield</em>-Veteranen dennoch auf einen ähnlich großen Fuhrpark wie in den Vorgängern treffen: Ob per Panzer, Schnellboot oder Hubschrauber, die <em>Bad Company</em> ist extrem mobil, was vor allen Dingen die weitläufigen Passagen zwischen den einzelnen Kampfeinsätzen erleichtert. Denn anstatt einzelner Missionen erwartet euch in der Singleplayer-Kampagne eine Anreihung einzelner Scharmützel, die allenfalls durch die bereits erwähnten Dialoge oder Ingame-Sequenzen, in denen die Story vorangetrieben wird, unterbrochen werden. Auch dies trägt wie die Dialoge und die Feuergefechte zur intensiven Atmosphäre bei, denn wenn man einen umkämpften Kriegsschauplatz zunächst nur aus der Ferne erspäht und sich einige Feuergefechte später an eben selbigem wieder findet, wirkt die Spielwelt einfach lebendiger, als wenn man von Ladebildschirm zu Ladebildschirm eilt. Verstärkt wird der hervorragende Eindruck, den die Spielwelt von <em>Bad Company</em> hinterlässt, durch die Physik-Engine des Spiels: In nahezu jede Wand lässt sich mit einem Raketenwerfer ein Loch sprengen. Gelangt man erst einmal die Kontrolle einer Fernbedienung, über die sich Artillerie-Unterstützung anfordern lässt, lassen sich gleich ganze Häuser per Knopfdruck von der Karte tilgen. Das sieht nicht nur schön aus, sondern hat natürlich auch Einfluss auf eure Taktik und die eurer Gegner.</p>
<p>Konsolenspieler dürften mit der Steuerung übrigens keine Probleme haben, da sich <em>Bad Company</em> größtenteils an den Ego-Shootern der jüngsten Vergangenheit orientiert. PC-Spielern, die den Sprung zur Konsole wagen, wird zwar etwas Einarbeitungszeit abverlangt, anschließend steht dem Spielspaß jedoch ebenfalls nichts mehr im Weg. Das Fahrverhalten der Fahrzeuge wurde im Vergleich zu den Vorgängern kaum verändert, Kenner finden sich daher auch hier schnell zurecht. Lediglich der Einführung zur Bedienung des Hubschraubers sollten auch sie nicht fernbleiben.</p>
<p>Ganze Arbeit haben die Entwickler bei der Grafik geleistet: <em>Battlefield: Bad Company</em> präsentiert sich optisch einwandfrei, Charaktere, Umgebung und Spezialeffekte lassen keine Wünsche offen. Die vorzügliche Darstellung von Wasseroberflächen und die hohe Sichtweite tun ihr übriges, um das positive Gesamtbild, das die Spielwelt hinterlässt, abzurunden. Beim Sound sorgen vor allen Dingen Explosions- und Gefechtsgeräusche für eine tolle Atmosphäre: Anders als die eher durchschnittliche musikalische Untermalung gehören die Soundeffekte zu den besonders erwähnenswerten Elementen des Spiels. Aber auch die deutsche Sprachausgabe der Dialoge ist letztendlich nicht so schlecht, wie man im ersten Moment erwarten könnte.</p>
<div id="attachment_4640" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/09/battlefield-bad-company-7.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4640" title="Battlefield: Bad Company" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/09/battlefield-bad-company-7-150x150.jpg" alt="Screenshot: Battlefield: Bad Company" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: Battlefield: Bad Company</p></div>
<p>Trotz der größtenteils gelungenen Einzelspielerkampagne liegt der Schwerpunkt auch bei <em>Bad Company</em> natürlich im Mehrspielerbereich, in dem die <em>Battlefield</em>-Reihe ja quasi heimisch ist. Zwar gibt es bisher nur einen Spielmodus, aber dieser hat es in sich: Während das eine Team bei &#8220;Gold Rush&#8221; mit der Verteidigung eines Goldvorrates beauftragt ist, versucht das andere Team den Verteidigern eben jenes Gold zu stehlen. Im Grunde handelt es sich also um altbewährte, aber nicht gerade häufig verwendete Szenarien im Stile eines &#8220;Dustbowl&#8221;, die bei <em>Battlefield</em> aber schon seit <em>Road to Rome</em> Verwendung fanden. Dadurch, dass es auch innerhalb der Karten die unterschiedlichsten Spielabschnitte gibt, von Panzerschlachten bis hin zu Infanteriegefechten, ist zudem für Abwechslung gesorgt. Ein Wermutstropfen ist höchstens die Zahl der Spieler, die auf 24 beschränkt ist. Im Gegenzug wartet <em>Battlefield: Bad Company</em> aber immerhin mit einem motivierenden Erfahrungspunkte-System, über das Waffen und Items freigeschaltet werden. <!-- contentDetection end --></p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p><em>Battlefield: Bad Company</em> macht insgesamt eine gute Figur: Die ausgewogene Mischung aus unterhaltsamem Single- und Multiplayer-Part überzeugt nicht zuletzt dank eines großen Fuhrparks, schmucker Optik und hervorragender Soundeffekte. Auch was die Steuerung und die Komplexität betrifft, bleibt das Spiel der eher simpel gestrickten Linie der <em>Battlefield</em>-Reihe treu. In der Einzelspielerkampagne kommen zudem die humorvollen Dialoge sowie die hitzigen Gefechte zur Geltung. Der Mehrspielermodus macht zwar Spaß, Hardcore-Spieler dürften aber dennoch nicht zuletzt aufgrund des größeren Umfangs in diesem Bereich nicht von <em>Call of Duty 4: Modern Warfare</em> weg zu locken sein. Wer aber nur ab und zu ein Internet-Gefecht wagt und sich ansonsten die Zeit mit der Einzelspielerkampagne vertreiben möchte, für den dürfte <em>Battlefield: Bad Company</em> eine gute, wenn auch nicht die zur Zeit beste Wahl sein. <em>Mario Siewert</em></p>
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