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	<title>Videospielkultur.de &#187; Call of Duty</title>
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	<description>Das Magazin für Videospielkultur</description>
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		<title>May the Mod be with you</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 06:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hoss</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Activision]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gab eine Zeit, da war es völlig normal, dass Spieler an ihren Lieblingstiteln herumbasteln durften und dies auch konnten. Ein jeder Fan durfte Modifikationen erstellen. Doch dann veröffentlichten immer weniger Entwickler die dafür nötigen Tools - sehr zum Ärger der Modder.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gab eine Zeit, da war es völlig normal, dass Spieler an ihren Lieblingstiteln herumbasteln durften und dies auch konnten. Ein jeder Fan durfte Modifikationen erstellen. Doch dann veröffentlichten immer weniger Entwickler die dafür nötigen Tools &#8211; sehr zum Ärger der Modder.</strong></p>
<div id="attachment_7867" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/08/gamescom-2010-7.jpg"><img src="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/08/gamescom-2010-7-150x150.jpg" alt="Call of Duty Black Ops Stand" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-7867" /></a><p class="wp-caption-text">Gamescom-Stand von Call of Duty: Black Ops</p></div>
<p>Doch viele Studios merken mittlerweile: Gerade mit dieser aktiven Szene lässt sich ein Spiel auch Jahren noch bewerben und verkaufen. Jetzt wollen sogar die Macher von <i>Call of Duty</i> zurück zu den Wurzeln kehren. Kaum zu glauben aber wahr: Im offiziellen <a href="http://www.callofduty.com/board/viewtopic.php?f=71&amp;t=263066&amp;sid=6751e214a9a76e4f0787884ebcbd2611" target="callme">Forum</a> von <i>Black Ops</i> hat sich jetzt einer der Jungs von Entwickler Treyarch zu Wort gemeldet.</p>
<p>Und die Nachricht ist durchaus positiv: Nach dem Launch sollen irgendwann auch Modtools veröffentlicht werden. Details konnte er noch nicht nennen. Noch ist nicht einmal der Umfang der Tools bekannt, da man sich dazu noch Gedanken mache. Aber immerhin: Geplant ist die Unterstützung auf jeden Fall. Soviel steht schon mal fest.</p>
<p>Zur Zeit kursieren übrigens auch Gerüchte, dass die deutsche Version weniger Blut beinhalten wird. Bestätigt ist das noch nicht, doch würde es uns nicht wundern. Auf der Gamescom konnten wir einen Blick auf das Spiel werfen und mussten feststellen, dass es schon fast ein reines Blutbad war.</p>
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		<title>West und Zampella gründen neues Studio</title>
		<link>http://www.videospielkultur.de/news/west-und-zampella-grunden-neues-studio/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 19:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Call of Duty]]></category>
		<category><![CDATA[Modern Warfare]]></category>

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		<description><![CDATA[Passender könnte der Name kaum gewählt sein: "Respawn Entertainment" heißt die neue Spieleschmiede der beiden ehemaligen Infinity Ward-Chefs und Masterminds hinter <em>Call of Duty: Modern Warfare</em>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Passender könnte der Name kaum gewählt sein: &#8220;Respawn Entertainment&#8221; heißt die neue Spieleschmiede der beiden ehemaligen Infinity Ward-Chefs und Masterminds hinter <em>Call of Duty: Modern Warfare</em>.</strong></p>
<p>Wie die L.A. Times <a href="http://www.latimes.com/entertainment/news/la-et-ct-callofduty12-2010apr12,0,6466384.story"target="blank">berichtet</a>, haben die beiden Programmierer Jason West und Vincent Zampella schneller eine neue Flagge gehisst, als erwartet. Wenig überraschend ist hingegen die Wahl des neuen Publishing-Partners: EA Partners war nur zu gerne bereit, den beiden einen Vertrag für ihr nächstes Franchise anzubieten. Respawn Entertainment wird die vollen Rechte an kommenden Spielen behalten, damit das Studio auch stets die kreative Kontrolle innehat.</p>
<p>West und Zampella waren vor kurzem unrühmlich von Activision wegen <em>“Vertragsbruchs und Gehorsamsverweigerung gegenüber der Konzernleitung”</em> entlassen worden (<a href="http://www.videospielkultur.de/news/ernste-streitereien-zwischen-activision-und-infinity-ward/"target="blank">wir berichteten</a>). Das Gerichtsverfahren ist noch anhängig, dennoch blickt man bei Respawn Entertainment und EA in eine rosige Zukunft.</p>
<p>Nach dem Abgang der beiden quittierten auch andere kreative Köpfe von Infinity Ward ihren Dienst bei Activision. Ob diese nun ein neues Zuhause bei Respawn Entertainment finden werden, wollte man nicht kommentieren. Auch wurde nicht verraten, wie das erste Spiel des neuen Studios aussehen wird. </p>
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		<title>Ernste Streitereien bei Activision und Infinity Ward</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 21:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Call of Duty]]></category>
		<category><![CDATA[Modern Warfare]]></category>

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		<description><![CDATA[Dicke Luft im Hause Activision: Die Hitproduzenten von Infinity Ward (zuletzt <em>Call of Duty: Modern Warfare 2</em>) haben ihre beiden Studiogründer verloren. Publisher Activision hat die beiden Teamleiter Jason West und Vince Zampella nämlich wegen "Vertragsbruch und Gehorsamsverweigerung gegenüber der Konzernleitung" entlassen. Das geht aus dem aktuellen Geschäftsbericht des Publishers hervor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dicke Luft im Hause Activision: Die Hitproduzenten von Infinity Ward (zuletzt <em>Call of Duty: Modern Warfare 2</em>) haben ihre beiden Studiogründer verloren. Publisher Activision hat die beiden Teamleiter Jason West und Vince Zampella nämlich wegen &#8220;Vertragsbruch und Gehorsamsverweigerung gegenüber der Konzernleitung&#8221; entlassen. Das geht aus dem aktuellen Geschäftsbericht des Publishers hervor.</strong></p>
<p>Bislang gibt es noch keine offiziellen Hintergründe aus erster Hand, im Internet häufen sich allerdings Zeugenberichte verschiedener Art, die aktuell natürlich als Spekulation zu behandeln sind: Angeblich hätten die beiden Studiogründer ihrerseits auf die Erfüllung ihres Vertrages bestanden, der ihnen zusicherte, nach <em>Modern Warfare 2 </em>ein neues Projekt über Activision veröffentlichen zu dürfen. Da der Publisher aber lieber neue Titel der Serie am Fließband haben wolle, setzte er die beiden Störenfriede kurzerhand wegen &#8220;Befehlsverweigerung&#8221; auf die Straße, um mit dem restlichen Team an <em>Modern Warfare 3</em> arbeiten zu können.</p>
<p>Andere Stimmen sprechen davon, dass West und Zampella heimlich Gespräche mit anderen Publishern geführt hätten, um zumindest sich selbst und Teile des <em>Modern Warfare</em>-Teams bei der Konkurrenz unterbringen zu können &#8211; aus nicht näher benannten Motiven.</p>
<p>Sicher ist lediglich, dass es ohne die beiden kreativen Köpfe des Teams für Activision schwer werden könnte, die bisherigen Erfolge der <em>Modern Warfare</em>-Serie zu wiederholen. Man darf derweil auf die ersten offiziellen Statements von Activision und den beiden Entwicklern gespannt sein.</p>
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		<title>Kolumne: Werden wir je glauben was wir sehen?</title>
		<link>http://www.videospielkultur.de/artikel/kolumne-werden-wir-je-glauben-was-wir-sehen/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 20:22:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Avatar]]></category>
		<category><![CDATA[Call of Duty]]></category>
		<category><![CDATA[Uncharted 2]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Wochen ist das Jahr 2010 bereits alt, und so wird es auch für mich Zeit, einen kleinen Rückblick auf das Jahr 2009 zu wagen. Nun soll dies allerdings nicht in einer Auflistung der bemerkenswertesten Momente geschehen, sondern eher einer Auseinandersetzung mit der visuell-technischen Entwicklung weichen. Eher der Frage nachkommen: Was haben wir im letzten Jahr alles <em>gesehen</em>?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Drei Wochen ist das Jahr 2010 bereits alt, und so wird es auch für mich Zeit, einen kleinen Rückblick auf das Jahr 2009 zu wagen. Nun soll dies allerdings nicht in einer Auflistung der bemerkenswertesten Momente geschehen, sondern eher einer Auseinandersetzung mit der visuell-technischen Entwicklung weichen. Eher der Frage nachkommen: Was haben wir im letzten Jahr alles <em>gesehen</em>?</strong></p>
<div id="attachment_5673" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/01/Full-HD-Logo.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-5673 " title="Full HD Logo" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/01/Full-HD-Logo.jpg" alt="Full HD Logo" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Full HD: Schöne neue (Spiele-)Welt?</p></div>
<p>Das Fundament für eine neue Dimension des Visuellen wurde bereits einige Jahre zuvor mit High Definition gelegt, erschwinglich und damit massentauglich wurde diese Technik allerdings erst in den vergangenen zwei Jahren. Plasma-, LCD- und mittlerweile auch LED-Fernsehgeräte erhalten – sichergestellt durch die Industrie – auch Einzug in Wohnzimmer von Menschen ohne ausgeprägten Sinn für 1080p. Mitzieher und Gewinner einer vorausgehenden Formatschlacht ist die BluRay, die nicht zuletzt durch die sinkenden Preise der Abspielgeräte, der PlayStation 3 und der Medien selbst ihre Daseinsberechtigung langsam erfüllen kann. Auch der sehr verhaltene Ausstrahlungsbeginn einiger weniger Fernsehsender in hochauflösender Qualität brüllt förmlich: HD für alle!</p>
<p>Ein Quantensprung? Nun, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Qualitätsfetischisten wollen seit der ersten BluRay keine DVD mehr sehen, andere sehen kaum einen bemerkenswerten Unterschied. Und doch, lässt man sich auf diesen Wandel ein und würdigt ihn gebührend mit noch mehr Freude am Home Entertainment, sind es vor allem die Details, die dem Konsumenten ins Auge springen. Freilich sind störfreie Bilder, knallige und satte Farben nett anzusehen, ein Film- oder Spielerlebnis auf einem großen Breitbildfernseher zweifellos intensiver als auf einer kleinen Röhre. Und genau das soll Unterhaltung doch sein: ein Erlebnis.</p>
<div id="attachment_4970" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/10/drake-running-on-ice-wall.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-4970 " title="Uncharted 2" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/10/drake-running-on-ice-wall-150x150.jpg" alt="Die Kletterpartien sind spaßig, aber nicht sehr fordernd" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Uncharted 2 verwischt die Grenze zwischen Film und Spiel...</p></div>
<p>Nicht nur die Technik zur Darstellung konnte sich vor allem im letzten Jahr festigen, sondern eben auch die von ihr dargestellten Medien. Videospiele und Filme zeigten sich in Bestform, denn zumindest im punkto visuelle Qualität gab es ordentlich was auf die Augen. Mit <em>Uncharted 2</em> erschien der erste Titel, der die Hardware der PlayStation 3 an die Spitze trieb und dabei einfach unbeschreiblich gut aussah, <em>Forza 3</em> forderte die letzten Reserven der Xbox 360 heraus, <em>Modern Warfare 2</em> glänzte nicht nur auf den Konsolen, sondern auch auf dem heimischen PC. Das Kino lockte mit fantastischen Special-Effects-Feuerwerken wie <em>Star Trek, Transformers 2, District 9, 2012</em> oder jüngst <em>Avatar</em>. Angesichts dieser Masse an zumindest optisch hochwertigen Produktionen fragt man sich schon, was eigentlich noch verbesserungswürdig erscheint. Und ich mich: Werden wir jemals glauben was wir sehen?</p>
<p>Sein wir ehrlich: <em>Avatar</em> sah schon verdammt gut aus – in 3D wie auch in 2D. Was uns James Cameron hier bietet, haben viele vor ihm versucht – danke George Lucas – aber keiner war dabei so erfolgreich, eine fremde Welt halbwegs glaubwürdig zu inszenieren. Denn darum geht es doch, um die Glaubwürdigkeit, die Überzeugungskraft. Ohne sie bleibt ein Film ein Film, ein Spiel ein Spiel. Doch kann es überhaupt eine nächste Ebene geben? Können wir glauben was wir sehen, oder andersherum: Sehen wir das, was wir glauben?</p>
<div id="attachment_4469" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/09/call-of-duty-4-1.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-4469 " title="Call of Duty 4: Modern Warfare" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/09/call-of-duty-4-1-150x150.jpg" alt="Screenshot: Modern Warfare" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">...Call of Duty: Modern Warfare 2 beeindruckt mit spektakulären Effekten...</p></div>
<p>Zugegeben, die letzte Frage bedarf einer gewissen Erläuterung, um sie in dieser Form stellen zu dürfen. Denn natürlich sehen wir das was wir glauben, zumindest in unserer subjektiven Wahrnehmung. Wenn es nun allerdings um die Unterhaltungsmedien geht die wir konsumieren, muss die Frage eigentlich unausweichlich mit einem „Nein“ beantwortet werden. Keiner von uns hegt die Erwartung, ein Videospiel zu starten und die Realität zu spielen, ebenso wenig einen Science-Fiction-Film zu sehen und zu verlangen, die Wahrheit zu sehen. Unsere Unterhaltung basiert auf Fiktion, auf purer Inszenierung und dem Befriedigen gewisser Sinne. Auch wenn wir die vermeintliche Wahrheit abgebildet bekommen, so bleibt lediglich ein Abbild, bestehend aus Kulissen mit Schauspielern oder riesiger Welten bestehend aus Polygonmodellen. Dessen sind wir uns bewusst – weder schießen wir auf echte Menschen, noch ist der Darsteller des Fieslings im Film wirklich vor unseren Augen gestorben.</p>
<p>Hinzu kommt die Latenz, also die Zeitverzögerung. Denn selbstverständlich wohnen wir im Kino nicht (oder höchst selten) einem live aufgeführten Schauspiel bei, noch ist die Story bei Singleplayer-Spielen auf jeder Spieleplattform anders. Alles das, was wir sehen wurde bereits vor geraumer Zeit aufgezeichnet und auf eine Datenscheibe, respektive Filmrolle gepresst. Ein Konstrukt basierend auf Drehbüchern und Einfällen diverser beteiligter Personen.</p>
<p>Fazit dieses Gedankens: Wir konsumieren Unterhaltungsmedien – hier beschränkt auf Videospiel und Film – von denen wir wissen, dass sie nicht „echt“ sind. Sie sind maximal Abbild der Realität, nicht aber die Wirklichkeit selbst. Ein Produkt, das wir uns zu Gemüte führen, um Unterhaltung zu erleben, ohne den Anspruch daran haben zu müssen, dass das was wir sehen auch tatsächlich existiert. Auch wenn die Effekte noch so überzeugend, ja man möchte sagen <em>echt</em>, aussehen, wissen wir doch, dass es keine drei Meter großen blauen menschenähnlichen Wesen auf einem Planeten namens Pandora gibt. Wir sehen also auf dem Bildschirm nicht das, was wir auch tatsächlich <em>glauben</em>.</p>
<div id="attachment_5625" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/01/Avatar_02.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-5625 " title="Avatar" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/01/Avatar_02-150x150.jpg" alt="Die Steuerung der Flugabschnitte ist gewöhnungsbedürftig" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">...während Avatar das erste Videospiel überhaupt ist, das auch in 3D gespielt werden kann.</p></div>
<p>Nun meine Ausgangsfrage: Werden wir je glauben, was wir sehen? Mit dem vorangehenden Text ist sie zwar an sich schon geklärt, denn mit dem Bewusstsein über das Medium das wir konsumieren, können wir nicht wirklich glauben was wir sehen, doch ist auch hier eine kurze Auseinandersetzung vernünftig. Auch wenn ich jetzt behaupte, dass sich jeder Konsument über die Unechtheit des Gesehenen bewusst ist, muss das nicht zwangsläufig der Wahrheit entsprechen, bzw. der einzige Gesichtspunkt sein. Wichtig ist nämlich hierbei der Verbraucher selbst, und mit ihm seine individuelle Gabe der Vorstellungskraft – der Fantasie wenn man so mag. Auch wenn uns bei audiovisuellen Medien die Arbeit der eigenen Interpretation des Gesehenen meist abgenommen wird, kann man sich in eine dargestellte Welt durchaus einfühlen, sich vorstellen, dass sie tatsächlich existiert. Daraus entsteht nun eine weitere Frage, die hier nun allerdings jedem selbst überlassen sein soll: Wird diese Vorstellung im Kopf zur Realität?</p>
<p>Meiner Auffassung nach steht das Jahr 2009 synonym für eine kleine technische Revolution. Nicht nur, dass sich die <em>Darstellungsmedien</em> (Fernseher, BluRay) maßgeblich in Richtung HD und 3D ausrichten und damit für ein „mittendrin-statt-nur-dabei“-Gefühl sorgen, sondern auch, dass die <em>dargestellten Medien</em> (Filme, Spiele) in ihrer Überzeugungskraft durch bessere Grafik oder Special Effects steigen, deuten nur an was in den nächsten Jahren auf uns zukommen wird. Das Holodeck rückt näher, und bei seiner Veröffentlichung sollten wir uns der Frage dieses Artikels vielleicht noch einmal widmen. <em>Tobias Czullay</em></p>
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		<title>Testbericht: Call of Duty 4: Modern Warfare</title>
		<link>http://www.videospielkultur.de/testberichte/call-of-duty-4-modern-warfare/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 08:08:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Call of Duty]]></category>
		<category><![CDATA[Modern Warfare]]></category>

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		<description><![CDATA[Der zweite Weltkrieg ist vorbei: Ab sofort wird bei Entwickler Infinity Ward nur noch mit modernsten Waffen gekämpft. Statt Wehrmachtssoldaten sind es diesmal moderne Terroristen, die dem Spieler nach dem virtuellen Leben trachten. Kämpft es sich immer noch so spannend wie in den Schützengräben der 40er Jahre?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der zweite Weltkrieg ist vorbei: Ab sofort wird bei Entwickler Infinity Ward nur noch mit modernsten Waffen gekämpft. Statt Wehrmachtssoldaten sind es diesmal moderne Terroristen, die dem Spieler nach dem virtuellen Leben trachten. Kämpft es sich immer noch so spannend wie in den Schützengräben der 40er Jahre?</strong></p>
<p>Fans von Ego-Shootern sind sich fast alle einig: Der zweite Weltkrieg ist eines der altbackensten Szenarien, das man für ein modernes Spiel verwenden kann. Während man sich bei EA wenig an dieser Tatsache stört und vor kurzem mit <em>Medal of Honor: Airborne</em> einen weiteren Titel dieser Gattung auf den Markt brachte, sind sich Entwickler Infinity Ward und Publisher Activision einig: Was damals funktionierte, macht sich auch in einem modernen Setting gut. Gesagt, getan: <em>Call of Duty 4: Modern Warfare</em> spielt sich fast genauso wie seine drei Vorgänger und zieht euch trotzdem sofort wieder in den Bann.</p>
<div id="attachment_4474" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/09/call-of-duty-4-6.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4474" title="Call of Duty 4: Modern Warfare" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/09/call-of-duty-4-6-150x150.jpg" alt="Screenshot: Modern Warfare" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: Modern Warfare</p></div>
<p>Die Story strotzt – wie sollte es auch anders sein – auch im vierten Teil wieder vor Hurra!-Patriotismus und erzählt aufs neue die Geschichte der Weltpolizei. Neben dem Einsatz als amerikanischer Vorzeigesoldat seid ihr aber auch an anderer Front in der Haut eines britischen Kämpfers unterwegs. Obwohl die Handlung in zwei verschiedenen Ländern spielt, ist die Bedrohung doch eine gemeinsame: Während ein russischer Revolutionär gerne Mütterchen Russland zu alter Stärke verhelfen will und zu diesem Zweck Atomwaffen stiehlt, sorgt ein nicht weniger entschlossener Kollege im Nahen Osten für die nötige Ablenkung auf der politischen Weltbühne, indem er die Regierung stürzt und dem Westen ebenfalls mit Atomwaffen droht. Obwohl die Handlung nicht real ist, fallen doch die Parallelen zum aktuellen Zeitgeschehen auf: Der Konflikt der Amerikaner in dem fiktiven Öl-Staat auf der arabischen Halbinsel erinnert frappierend an den Irakkrieg. Die Umstände der Story sorgen gerade durch ihren beklemmenden Realismus für ein Gefühl der schleichenden Paranoia.</p>
<div id="attachment_4473" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/09/call-of-duty-4-5.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4473" title="Call of Duty 4: Modern Warfare" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/09/call-of-duty-4-5-150x150.jpg" alt="Screenshot: Modern Warfare" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: Modern Warfare</p></div>
<p>Das Ziel ist natürlich klar: Als Held des Westens ist es eure erste Pflicht, die beiden Schurken von ihrem Vorhaben abzubringen. Der Weg dorthin ist aber steinig und verlustbehaftet, und dennoch will man ihn gehen: Kein Spiel der <em>Call of Duty</em>-Reihe hat es bis jetzt geschafft, mit einer derart hohen, durchgehenden Motivation zu begeistern. Durchhänger sind praktisch nicht vorhanden, von der ersten bis zu letzten Minute muss man stets auf der Hut sein. Dramatische Wendungen in der Handlung tragen dazu ebenso bei wie die unvorhersehbaren Entwicklungen während der Missionen: Zunächst ist das Ziel klar definiert, aber immer wieder kommt es durch äußere Umstände zu einer Planänderung und neuen Aufgaben. Das ist es auch, was <em>Call of Duty  4</em> von den meisten linearen Shootern unterscheidet: Es gibt kein „Gehe von A nach B und schalte jeden Widerstand aus“, die Missionen sind allesamt unvorhersehbar in ihrem Verlauf. Hinzu kommen Spezialaufträge wie ein Attentat als Scharfschütze oder der Einsatz als Zielmarkierer an Bord eines Hubschraubers.</p>
<div id="attachment_4472" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/09/call-of-duty-4-4.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4472" title="Call of Duty 4: Modern Warfare" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/09/call-of-duty-4-4-150x150.jpg" alt="Screenshot: Modern Warfare" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: Modern Warfare</p></div>
<p>Abgesehen von dem neuen Setting und der neuen Story ist aber fast alles gleich geblieben: Auch <em>Call of Duty 4</em> fühlt sich exakt so an wie seine Vorgänger. Gameplay und Steuerung sind nahezu identisch, sodass sich Fans der Serie sofort heimisch fühlen und ins Getümmel stürzen können. Leider sorgt diese fast bedingungslose Übernahme des alten Gerüsts auch für ein wenig Frust: Das Schadensmodell scheint nämlich ebenfalls unverändert seinen Weg ins Spiel gefunden zu haben. Soll heißen: Euer digitales Ich haucht sein Leben genauso schnell aus wie in den Vorgängern. Nur das damals die Gegner noch größtenteils mit langsamen Karabinern und ähnlichem geschossen haben, statt mit Hochgeschwindigkeits-Feuerwaffen. Dadurch sind vereinzelte Passagen einfach frustrierend und unfair geraten. Sobald ihr eine größere Ansammlung an Feinden entdeckt habt, seid ihr auch schon tot. Wenn euch dann auch noch ein enges Zeitlimit im Nacken sitzt, werdet ihr wahrscheinlich zwischendurch vor Wut in euer Pad beißen. Zum Glück sind diese Abschnitte sehr selten, die meiste Zeit ist das Spiel zwar hektisch und anspruchsvoll, aber niemals unfair. Gut verteilte Checkpoints lassen euch auch frustige Abschnitte schnell vergessen.</p>
<div id="attachment_4471" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/09/call-of-duty-4-3.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4471" title="Call of Duty 4: Modern Warfare" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/09/call-of-duty-4-3-150x150.jpg" alt="Screenshot: Modern Warfare" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: Modern Warfare</p></div>
<p>Eine besondere Erwähnung ist auch der Online-Modus wert: Hier haben die Entwickler wirklich alle Register gezogen und lassen selbst ehrwürdige Platzhirsche wie <em>Battlefield 2</em> alt aussehen. Ähnlich wie dort gibt es auch bei <em>Call of Duty 4</em> ein Rangsystem, das auf Erfahrungspunkten aufbaut: Habt ihr bestimmte Voraussetzungen erfüllt oder Aufgaben gemeistert, werdet ihr befördert. Das wiederum sorgt für neue Waffen und Fähigkeiten, die ihr auf dem Schlachtfeld einsetzen dürft. Der Clou: Neben den üblichen Verdächtigen wie „Soldat“ oder „Scharfschütze“ dürft ihr euch auch eigene Klassen basteln. Hier könnt ihr aus allen freigespielten Waffen und Fähigkeiten euren Lieblingssoldaten zusammenstellen. Mit Hilfe der verschiedenen Fertigkeiten kann man so länger sprinten, hat etwas mehr Lebensenergie, verursacht bei den Gegnern mehr Schaden und so weiter. Das gute Balancing sorgt dafür, dass keine unsterblichen Rambos entstehen: Auch als Neuling hat man so gute Chancen gegen Veteranen. In Verbindung mit dem hohen Tempo des Spiels und relativ kleinen Karten entsteht so der bis dato beste Multiplayer-Shooter für aktuelle Konsolen.</p>
<p>Damit das Spiel sich nicht nur zeitgemäß spielt, sondern auch so aussieht, haben sich die Entwickler noch mal hingesetzt und die Präsentation grundlegend überarbeitet. Herausgekommen ist ein sehr realistischer Look, der etwas an die Grau- und Brauntöne von <em>S.T.A.L.K.E.R.</em> erinnert. Generell gibt sich der Titel keine Blöße: Wiegendes Gras, hochaufgelöste Texturen und flackerndes Feuer sorgen zusätzlich für einen realitätsnahen Eindruck. Begleitet wird das Spektakel von wuchtigen Explosionen, stimmungsvollen Funksprüchen und hervorragenden, direktionalen Effekten im Surround-Heimkino.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Man sollte meinen, nach drei Teilen hat man der Serie alles entlockt. Fehlanzeige: <em>Call of Duty 4: Modern Warfare</em> erfindet das Shooter-Rad zwar nicht neu, dafür aber sich selbst. Ein würdiger Nachfolger für eine altehrwürdige Serie und gleichzeitig ein erfrischender Neustart. Auch wenn die Kampagne ziemlich schnell vorbei ist: Allein der Online-Part sorgt noch viele Wochen für weitere Motivation. Und wer nicht gerne online spielt, startet die Kampagne halt noch mal. So einfach ist das. <em>Simon Weiß</em></p>
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