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	<title>Videospielkultur.de &#187; God of War</title>
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	<description>Das Magazin für Videospielkultur</description>
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		<title>Testbericht: God of War III</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 20:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[God of War]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach <em>God of War 2</em> musste Kratos eine lange Verschnaufpause einlegen, um wieder zu Kräften zu kommen und den Sprung in die nächste Konsolengeneration zu schaffen. Auf der Playstation 3 und mit <em>God of War 3</em> aber soll der Rachefeldzug gegen die Götter des Olymp nun endlich seinen endgültigen Höhepunkt erfahren. Ein würdiger Abschluss für Sonys Vorzeige-Franchise?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach <em>God of War 2</em> musste Kratos eine lange Verschnaufpause einlegen, um wieder zu Kräften zu kommen und den Sprung in die nächste Konsolengeneration zu schaffen. Auf der Playstation 3 und mit <em>God of War 3</em> aber soll der Rachefeldzug gegen die Götter des Olymp nun endlich seinen endgültigen Höhepunkt erfahren. Ein würdiger Abschluss für Sonys Vorzeige-Franchise?</strong></p>
<p>In bester <em>God of War</em>-Tradition beginnt auch der dritte Teil bombastisch: Mit Hilfe der in Teil 2 befreiten Titanen erklimmt ihr als Kratos den Berg Olymp, um den Göttern – und insbesondere Zeus – den Garaus zu machen. Nach wenigen Minuten bestreitet ihr auch bereits euren ersten Kampf gegen einen Endgegner: In diesem Fall müsst ihr gegen den Gott Poseidon antreten – auf dem wankenden Rücken der Erdmutter Gaia. Gegner so groß wie ein Hochhaus, ein infernalischer Soundtrack, umherwirbelnde Klingeln und eine Inszenierung, die mit abenteuerlichen Kamerafahrten und unzähligen Zeitlupen im richtigen Augenblick für Staunen sorgt – das hier ist definitiv der <em>God of War</em>, wie wir ihn schon seit der Zeit der Playstation 2 kennen.</p>
<div id="attachment_6031" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/04/God-of-War-3_01.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-6031" title="God of War 3" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/04/God-of-War-3_01-150x150.jpg" alt="Der Kampf gegen Poseidon bildet den imposanten Einstieg ins Spiel " width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Der Kampf gegen Poseidon bildet den imposanten Einstieg ins Spiel </p></div>
<p>Die Geschichte von <em>God of War 3</em> setzt somit genau dort ein, wo der zweite Teil endete: Kratos will sich an den Göttern für ihren Verrat an ihm und alle Qualen, die sie ihm zugefügt haben, rächen. Der einstige Günstling der Götter, ein dem Tode entronnener Halbgott und spartanischer Vorzeigekrieger macht sich auf, seine Schöpfer zu zerstören. Sein Weg führt ihn dabei wieder durch zahlreiche Schauplätze der griechischen Antike und lässt euch so durch den Styx schwimmen, im Hades die Prüfungen der drei Könige bestehen oder in Olympia gegen den Sonnengott Helios antreten. Auch wenn das Bild der griechischen Sagenwelt natürlich oft kräftig gebeugt wird, so haben die Entwickler doch wieder viel Wert auf Authentizität gelegt und bringen euch so die interessanten Charaktere und Erzählungen der Antike gekonnt näher.</p>
<p>Selbst wenn die neue Optik zunächst überwältigt, spielerisch fühlt sich <em>God of War 3 </em>an, als wäre man nie weg gewesen. Man durfte aber wohl bereits im Vorfeld davon ausgehen, dass die Entwickler wohlweislich das Grundgerüst des Franchise unangetastet lassen. Dennoch bemerkt man schnell eine Neuerung, die man eigentlich nicht erwartet hätte: Der Frust hält Einzug in die Serie. War Kratos Rachefeldzug in den ersten beiden Teilen besonders durch feingeschliffenes Balancing und eine makellose Steuerung aufgefallen, schleichen sich jetzt besonders auf dem normalen und den höheren Schwierigkeitsgraden immer wieder Designpatzer ins Gameplay ein.</p>
<div id="attachment_6032" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/04/God-of-War-3_02.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-6032" title="God of War 3" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/04/God-of-War-3_02-150x150.jpg" alt="Kratos auf dem Rücken der Titanin Gaia" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Kratos auf dem Rücken der Titanin Gaia</p></div>
<p>Der bereits erwähnte Kampf gegen Poseidon wird hier zur ersten Zerreißprobe, wenn man unkontrolliert durch die Gegend springt, um willkürlich zuckenden Blitzen des wütenden Meeresgottes zu entkommen. Immer wieder trifft man im Laufe des Spiels auf Gegner, die keine klare Taktik erkennen lassen und mit teilweise unfairen Attacken eure Geduld auf die Probe stellen. Stellt man dann aber entnervt auf „Leicht“ um, werden die Kämpfe plötzlich jeglicher Herausforderung beraubt, und Kratos Sturm auf den Olymp wird zum Spaziergang. Immer eine besonders harte Herausforderung sind hingegen die Geschicklichkeitspassagen, die euch mehr als einmal ins Schwitzen bringen werden. Die feste Kamera ist stets um Dramaturgie bemüht, versperrt euch aber leider auch immer wieder die Sicht auf die nächste Plattform oder lässt euch Entfernungen falsch einschätzen.</p>
<div id="attachment_6033" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/04/God-of-War-3_03.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-6033" title="God of War 3" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/04/God-of-War-3_03-150x150.jpg" alt="Der Kopf des Helios kann auch eure Gegner blenden" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Der Kopf des Helios kann auch eure Gegner blenden</p></div>
<p>Das alles ist aber Nörgeln auf hohem Niveau, denn so ärgerlich die unnötigen Ausrutscher auch seien mögen: Im Kern liefert <em>God of War 3</em> genau das, was man als Fan der Serie erwartet hat. Die Hände erinnern sich automatisch wieder an die eingängige Steuerung und jeder Button löst genau die Aktion aus, die man gewohnt ist. Wie es sich für einen echten Hardcore-Titel gehört, ist jeder Button gleich mehrfach belegt und bietet so je nach gedrückter Schultertaste auch eine Spezialaktion oder eine magische Attacke. Die Orbs sind ebenfalls wieder mit an Bord und versorgen euch entweder mit Lebensenergie (grün), Magie (blau), Wut (gelb) oder Erfahrungspunkten (rot). Letztere lassen sich im Pausemenü jederzeit in Verbesserungen für eure zahlreichen Waffen und Zauber eintauschen: Das resultiert dann in mehr Schaden und neuen Kombos, die ihr wie bei einem Beat ‘em Up fleißig auswendig lernen solltet. Mit Hilfe der gelben Orbs habt ihr regelmäßig die Möglichkeit, die „Wut Spartas“ zu entfesseln. Dann zückt Kratos ein flammendes Schwert und schlägt eine Zeit lang in wilder Raserei um sich.</p>
<div id="attachment_6034" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/04/God-of-War-3_04.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-6034" title="God of War 3" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/04/God-of-War-3_04-150x150.jpg" alt="Auch die Stadt Olympia ist nicht vor dem Zorn der Titanen gefeit" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Auch die Stadt Olympia ist nicht vor dem Zorn der Titanen gefeit</p></div>
<p>Neben den Kämpfen spielen Rätsel wieder eine große Rolle – auch wenn diese euch vor keine allzu großen Schwierigkeiten stellen dürften. Meistens geht es darum, einige Kisten im Raum herumzuschieben oder unter Zeitdruck verschiedene Kombinationsrätsel zu lösen. Neu ist hier der Kopf des Sonnengottes Helios: Dieser dient euch nicht nur als makabre Laterne in einigen dunklen Passagen, sein Licht macht auch verborgene Wege und andere Geheimnisse sichtbar. Als drittes Spielelement sind natürlich auch wieder zahlreiche Plattform-Passagen vorhanden. Diese können zwar aus den bereits genannten Gründen hin und wieder frustrieren, insgesamt lenken sie aber in schöner Regelmäßigkeit von den Daumen-schindenden Kämpfen ab und sorgen so zusammen mit den ruhigen Rätsel-Abschnitten für etwas Abwechslung im Alltag des grimmigen Rächers. Mit den aus Teil 2 bereits bekannten Flügeln des Ikarus kann Kratos eine zeitlang schweben und so Aufwinde nutzen, um an sonst schwer erreichbare Orte zu gelangen. Wem das noch nicht reicht, der kann sich auch einfach an eine herumfliegende Harpyie hängen, um diese mit Waffengewalt zur Flug-Kooperation zu nötigen.</p>
<div id="attachment_6035" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/04/God-of-War-3_05.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-6035" title="God of War 3" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/04/God-of-War-3_05-150x150.jpg" alt="Die Flügel des Ikarus werden für zahlreiche Rätsel gebraucht" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die Flügel des Ikarus werden für zahlreiche Rätsel gebraucht</p></div>
<p>Während also die Balance der Spielelemente wieder einmal stimmt (das Balancing des Gameplays hingegen nicht immer), spielt <em>God of War 3</em> seinen wahren Trumpf erst bei der Präsentation aus: Die Grafik ist wirklich beeindruckend und weiß besonders durch die ansehnlichen Unschärfeeffekte zu gefallen. Stets scharfe Texturen und feine Details sorgen zusätzlich für einen hervorragenden Gesamteindruck. Auch die Weitsicht, die euch immer wieder großzügig auf absolvierte Levelabschnitte zurückschauen lässt, gibt euch immer wieder das gute Gefühl, etwas Großes geschafft zu haben. In Verbindung mit den cineastischen, festen Kameraperspektiven erinnert das gesamte Spiel eher an eine interaktive Zwischensequenz (was es dank der unzähligen Quicktime-Events auch an vielen Stellen ist). Die tatsächlichen, passiven Zwischensequenzen wirken da im Vergleich zum imposanten spielerischen Teil schon fast langweilig.</p>
<p>Die Inszenierung ist auch im voraussichtlich letzten Teil der Serie generell wieder der heimliche Star des Spiels. Kratos fegt mit einer solchen Wucht durch die Antike, dass euch regelmäßig der Kiefer vor lauter Bombast herunterklappt. Wenn ihr in Zeitlupe mit einem lauten Schrei aus einer spektakulären Perspektive den Meeresgott Poseidon mit euren Schwertern durchstoßt und dabei von schmetternden Chören begleitet werdet, wird euch unweigerlich ein zufriedenes Grinsen über das Gesicht huschen. Der <em>God of War</em> ist und bleibt auch in der neuen Generation die unangefochtene Nummer eins in Sachen Storytelling.</p>
<p>Einen Mehrspielerpart gibt es leider immer noch nicht: Laut der Entwickler hätte beispielsweise ein Online-Koop-Modus nicht zum Konzept des Spiels gepasst. So bleiben euch nur ein freispielbarer, extra hoher Schwierigkeitsgrad sowie diverse „Herausforderungen“, die es zu meistern gilt. Der Wiederspielwert steigt dadurch leider nicht, zumindest ein kompetitiver Online-Modus wäre eigentlich Pflicht gewesen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p><em>God of War 3</em> ist ein gelungener und runder Abschluss der Erfolgsserie und bietet exakt das, was man im Vorfeld erwarten durfte. Etwas ernüchternd, denn darüber hinaus gibt es keine Überraschungen oder Boni, die man sich zum Finale der Serie gewünscht hätte. Die Inszenierung hingegen ist auch auf der Playstation 3 unerreicht, Kratos zahlreiche Nachahmer können nicht im entferntesten an seinem Thron kratzen. Spielerisch bleibt das Grundgerüst unangetastet, während einige zaghafte Neuerungen für etwas mehr Abwechslung sorgen. Leider hat aus unerklärlichen Gründen das Balancing im Vergleich zu den Vorgängern nachgelassen, selbst die Plattform-Passagen wirken teilweise nicht zu Ende gedacht. Fans des Genres dürfen sich den Kriegsgott aber auch in der dritten Auflage nicht entgehen lassen: Wer keine Erfahrung mit Action-Adventures hat, sollte hingegen erst die gelungen Vorgänger anspielen (die bald als Remake zusammen auf einer Disc für die Playstation 3 erscheinen), um nicht vom Schwierigkeitsgrad des dritten Teils frustriert zu werden. Schade Kratos: Ohne die vermeidbaren Patzer und mit einem umfangreichen Online-Part hätte es ohne Probleme für die volle Punktzahl gereicht. <em>Simon Weiß</em></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wertung: 9/10</strong></p>
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		<title>Testbericht: Darksiders</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 08:16:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Darksiders]]></category>
		<category><![CDATA[God of War]]></category>
		<category><![CDATA[Zelda]]></category>

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		<description><![CDATA[In der jüngeren Vergangenheit gab es einige hervorragende Spiele, die vor allem dadurch glänzten, verschiedene Gameplay-Tugenden anderer, älterer Spiele zu übernehmen und sie zu perfektionieren. <em>Dead Space</em>, <em>Batman: Arkham Asylum</em> und <em>Uncharted 2</em> sind nur eine kleine Auswahl dieser Titel - und alle standen bei nicht wenigen Spielern in ihrem Erscheinungsjahr auf der berühmt-berüchtigten Game of the Year-Liste. Ist <em>Darksiders</em> nur ein weiterer schlechter <em>God Of War</em>/<em>The Legend of Zelda</em>-Ripoff oder hat es das Zeug, sich dieser Liste von Spieleperlen anzuschließen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der jüngeren Vergangenheit gab es einige hervorragende Spiele, die vor allem dadurch glänzten, verschiedene Gameplay-Tugenden anderer, älterer Spiele zu übernehmen und sie zu perfektionieren. <em>Dead Space</em>, <em>Batman: Arkham Asylum</em> und <em>Uncharted 2</em> sind nur eine kleine Auswahl dieser Titel &#8211; und alle standen bei nicht wenigen Spielern in ihrem Erscheinungsjahr auf der berühmt-berüchtigten Game of the Year-Liste. Ist <em>Darksiders</em> nur ein weiterer schlechter <em>God Of War</em>/<em>The Legend of Zelda</em>-Ripoff oder hat es das Zeug, sich dieser Liste von Spieleperlen anzuschließen?</strong></p>
<div id="attachment_5728" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/02/darksiders-1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-5728" title="Darksiders" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/02/darksiders-1-150x150.jpg" alt="Screenshot: Darksiders" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: Darksiders</p></div>
<p>Krieg („War“), der erste der vier apokalyptischen Reiter, wurde gelinkt: Die Apokalypse wurde (scheinbar) ausgelöst, auf der Erde ist ein erbitterter Kampf zwischen Himmelreich und Hölle ausgebrochen und die Menschheit wurde vernichtet. Als Krieg jedoch auf der Erde ankommt, um seiner Aufgabe gemäß ein Gleichgewicht in die Schlacht zu bringen, muss er feststellen, dass etwas schief gelaufen ist. Seine Kollegen, die anderen drei Reiter sind nicht vor Ort und die sieben Siegel der Apokalypse wurden nicht gebrochen. Bevor er sich versieht, werden ihm seine Kräfte geraubt und er selbst von einem mächtigen Dämonen niedergestreckt. Nun muss er sich vor dem Feurigen Rat verantworten, denn ungünstiger Weise wird die ganze Katastrophe ihm höchst selbst angelastet. Er bekommt die Chance, alles aufzuklären und das Gleichgewicht wiederherzustellen. Als post-apokalyptischen Bewährungshelfer bekommt er den Wächter zur Seite gestellt. Sollte er von seiner Aufgabe abweichen, wird dieser in töten. Also macht Krieg sich auf, seine Weste reinzuwaschen. Zugegeben: Die Story ist in <em>Darksiders</em> nicht superoriginell, kann aber immerhin frischen Wind in das ebenfalls nicht gerade brandneue Szenario „Apokalypse“ bringen.</p>
<p><em> </em></p>
<div id="attachment_5730" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><em><em><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/02/darksiders-3.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-5730" title="Darksiders" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/02/darksiders-3-150x150.jpg" alt="Screenshot: Darksiders" width="150" height="150" /></a></em></em><p class="wp-caption-text">Screenshot: Darksiders</p></div>
<p><em>Darksiders</em> ist ein Action Adventure mit einer guten Portion Hack’n’Slay und gesunden Erkundungs- und Rätselanteilen. Es  spielt sich vor allem während der Kampfszenen herrlich wuchtig – eben so, wie man das von einem apokalyptischen Reiter erwarten würde. Das Kampfsystem erinnert stark an <em>God Of War</em>: Wer will, kann sich auf den unteren Schwierigkeitsgraden per Buttonmashing durchwurschteln – wer sich aber die Feinheiten aneignet, kommt angenehmer, eleganter und cooler voran. Für getötete Gegner bekommt Krieg Lebensenergie, Zorn und Seelen, die er beim Dämonenhändler Vulgrim gegen Ausrüstung tauschen kann. Hinzu kommen Dungeon- und Rätsel-Abschnitte, bei denen man sofort an die <em>The Legend of Zelda</em>-Serie denkt: Finde den Gegenstand A im Dungeon B um an Ort C weiter voranzukommen. So erkämpft Krieg sich schrittweise neue Waffen, Fähigkeiten und sogar sein gefürchtetes Streitross Ruin – ein Highlight des gesamten Spiels.</p>
<div id="attachment_5734" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/02/darksiders-7.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-5734" title="Darksiders" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/02/darksiders-7-150x150.jpg" alt="Screenshot: Darksiders" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: Darksiders</p></div>
<p>Man muss dabei festhalten, dass <em>Darksiders</em> in keinem dieser Bereiche seinen Vorbildern das Wasser reichen oder sie gar übertreffen kann. Bitte nicht falsch verstehen: Was <em>Darksiders</em> macht, macht es wirklich gut – aber eben nicht überragend. Löblich immerhin: Das Spiel versucht gar nicht erst, zu vertuschen, wo die Einflüsse für das Gameplay herkommen. Hier wurde sich so offensichtlich bei <em>God Of War</em>, <em>Zelda</em> (und sogar <em>Portal</em> bedient), dass man dem Entwickler-Team Vigil Games schon gar nicht mehr böse sein kann. Vielmehr könnte man ihnen dafür danken, dass sie aus Spielen, die zur Crème de la Crème ihres jeweiligen Genres gehören, ein neues Spiel mit einer interessanten Gameplay-Mixtur hergestellt haben. Und mal ehrlich: Die <em>Zelda</em>-Serie versteht es zwar, die jeweilige Story und das Gameplay auf herzerwärmende Art und Weise zu präsentieren, sonderlich innovativ sind der ewig gleiche Plot à la „Junger Held rettet hübsche Prinzessin aus den Fängen des Bösen“ und die Dungeon-Abgraserei allerdings auch nicht mehr wirklich. Und dort beschwert sich schließlich auch niemand.</p>
<p>Das Art Design in <em>Darksiders</em> ist sehr stimmig und weiß vor allem Comicfans zu begeistern. Das Spiel setzt dabei auf einen einzigartigen Look, der maßgeblich von Joe Madureira, dem berühmten amerikanischen Comic-Zeichner (u. a. verantwortlich für <em>Uncanny X-Men</em>), geprägt wurde. Das erkennt man vor allem am bulligen Charakterdesign der Figuren wie dem Protagonisten Krieg. Vor allem die zahlreich vorkommenden Dämonen wie der mächtige Samael sind toll gestaltet. Sicherlich werden einige Leute sagen, das Art Design sei pubertär und in den Superhelden-Comics der 1990er Jahre hängen geblieben, aber das ist schließlich Geschmackssache. Das Spiel ist in jedem Fall erfrischend bunt und hebt sich von der graubraunen Matschgrafik anderer Titel wohltuend ab.</p>
<div id="attachment_5735" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/02/darksiders-8.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-5735" title="Darksiders" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/02/darksiders-8-150x150.jpg" alt="Screenshot: Darksiders" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: Darksiders</p></div>
<p>Leider kann die Grafikengine nicht gleichermaßen überzeugen: Das Spiel macht zwar insgesamt einen guten Eindruck, vor allem in den Innenarealen können die mitunter wenig abwechslungsreichen Texturen aber nicht immer mit anderen aktuellen Spielen mithalten. Das Leveldesign ist einfalls- und vor allem abwechslungsreich: Jedes Gebiet sieht vollkommen anders aus und hat ein bestimmtes Thema inne: von der Großstadt bis zum Friedhof finden wir hier so ziemlich alles. Der Zusammenhang all dieser verschiedenen Gebiete ist ein bisschen arg gewollt, dafür bekommt der Spieler aber nicht immer nur Betonwüste zu sehen. Auf der Soundebene ist <em>Darksiders</em> dafür ganz ausgezeichnet. Die Sprecher – allen voran Mark Hamill als der Wächter– sind durch die Bank hervorragend. Die Kämpfe scheppern ordentlich in den Lautsprechern und lassen den Spielern die Zerstörungskraft von Kriegs riesenhaftem Schwert „Chaosfresser“ herrlich nachspüren.</p>
<p><em>Darksiders</em> ist keineswegs frei von Makeln. Hin und wieder passiert es, dass Krieg einfach einen Abgrund hinunterläuft, statt abzuspringen und zur nächsten Plattform zu gleiten. Warum Kriegs Inventar und der Kartenmodus getrennt voneinander sind und warum – wenn es schon so sein muss – der Kartenmodus sich nicht aus dem Inventar aufrufen lässt und umgekehrt, bleibt unverständlich. In größeren Umgebungen (z. B. der Überschwemmte Pass) sind hin und wieder leichte Frameraten-Einbußen zu spüren und ganz selten muss sogar mitten im Spiel kurz &#8220;nachgeladen&#8221; werden.</p>
<p><strong>Fazit: </strong></p>
<p><em>Darksiders</em> ist ein durch und durch gelungenes Action-Adventure und einer der ersten Spielehits dieses noch jungen Jahres 2010. Zugegeben: Viele Spielelemente sind dreist aus anderen Spielen kopiert, sodass <em>Darksiders</em> in manchen Belangen wenig eigenständig ist. Aber manchmal ist gut geklaut eben doch besser als schlecht selbst gemacht. <em>Felix Maliers</em></p>
<p style="text-align: center"><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
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		<title>God of War I und II zu Weihnachten auf Blu-ray</title>
		<link>http://www.videospielkultur.de/news/god-of-war-i-und-ii-zu-weihnachten-auf-blu-ray/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 14:31:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[God of War]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer nicht das Glück hat, eine Playstation 3 der ersten Generation zu besitzen, wird sich vielleicht schon über die fehlende Abwärtskompatibilität der PS3 geärgert haben. Sony beruhigt die Gemüter und bringt <em>God of War</em> 1 und 2 als HD-Versionen auf Blu-ray, damit man auch mit der aktuellen Konsole noch in den Genuss der grandiosen Abenteuer von Kratos kommt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer nicht das Glück hat, eine Playstation 3 der ersten Generation zu besitzen, wird sich vielleicht schon über die fehlende Abwärtskompatibilität der PS3 geärgert haben. Sony beruhigt die Gemüter und bringt <em>God of War</em> 1 und 2 als HD-Versionen auf Blu-ray, damit man auch mit der aktuellen Konsole noch in den Genuss der grandiosen Abenteuer von Kratos kommt.</strong></p>
<p>Da <em>God of War III</em> erst im März 2010 erscheinen wird, muss Sony das Weihnachtsgeschäft anderweitig nutzen: Pünktlich zum Fest erscheinen deshalb die ersten beiden <em>God of War</em>-Teile auf einer Disc in der so genannten &#8220;<em>God of War Collection</em>&#8220;, spielbar in 720p und mit Trophäen angereichert. Kosten soll das Bundle knapp 40 Dollar.</p>
<p>Einen faden Beigeschmack hat die Aktion dennoch: Vor einiger Zeit wollte Sony in einer Kundenbefragung herausfinden, was sich <em>God of War</em>-Fans für eine Collectors Edition von Teil 3 wünschen. Die überwältigende Mehrheit rief nach den ersten beiden Teilen als aufgebohrte, aber natürlich kostenlose Zugabe. Es scheint, als wolle Sony so die <em>God of War</em>-Kuh erneut melken, um im Weihnachtsgeschäft wenigstens ein Top-Franchise platzieren zu können. Zudem darf man nun gespannt sein, welche Beigaben die Collectors Edition von <em>God of War III </em>enthalten wird.</p>
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		<title>Testbericht: Viking: Battle for Asgard</title>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 19:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[God of War]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem sich der <em>God of War</em> Kratos bereits einige Male im antiken Griechenland mit Göttern und Fabelwesen herumgeschlagen hat, wagt SEGA einen Ausflug in die nordische Mythologie. Andere Götter, andere Fabelwesen... Eins bleibt jedoch: Viele blutige Schlachten müssen geschlagen werden, ehe der Abspann über den Bildschirm flimmert. Nur ein dreister Klon? Nein, <em>Viking: Battle for Asgard</em> ist zum Glück doch ein bisschen mehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachdem sich der <em>God of War</em> Kratos bereits einige Male im antiken Griechenland mit Göttern und Fabelwesen herumgeschlagen hat, wagt SEGA einen Ausflug in die nordische Mythologie. Andere Götter, andere Fabelwesen&#8230; Eins bleibt jedoch: Viele blutige Schlachten müssen geschlagen werden, ehe der Abspann über den Bildschirm flimmert. Nur ein dreister Klon? Nein, <em>Viking: Battle for Asgard</em> ist zum Glück doch ein bisschen mehr.</strong></p>
<div id="attachment_4813" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/10/viking-battle-for-asgard-1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4813" title="Viking: Battle for Asgard" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/10/viking-battle-for-asgard-1-150x150.jpg" alt="Screenshot: Viking: Battle for Asgard" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: Viking: Battle for Asgard</p></div>
<p>Wikinger haben wahrlich kein leichtes Leben: Als wenn es nicht schon reichen würde, dass sie ständig zur See fahren und andere Länder plündern müssen, sollen sie sich jetzt auch noch mit den untoten Horden der Göttin Hel herumschlagen. Die ist auf die Götter leider nicht gut zu sprechen, da sie und ihr Vater Loki von Odin persönlich aus dem Land der Götter verbannt wurden. Deshalb soll zuerst Midgard, das Land der Menschen, versklavt werden, bevor schließlich die Götter in ihrer Heimat Asgard dran glauben müssen. Natürlich hat das finstere Fräulein ihre Rechnung ohne den jungen Skarin gemacht: Der junge Krieger wird von Odins Tochter Freya dazu erwählt, Hels boshafte Pläne zu durchkreuzen. Also macht sich Skarin auf, eine Stadt nach der anderen von der untoten Plage zu befreien um schließlich Hel und ihrem besten Krieger gegenüberzutreten.</p>
<div id="attachment_4819" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/10/viking-battle-for-asgard-7.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4819" title="Viking: Battle for Asgard" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/10/viking-battle-for-asgard-7-150x150.jpg" alt="Screenshot: Viking: Battle for Asgard" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: Viking: Battle for Asgard</p></div>
<p>Das Besondere daran: Skarin hetzt nicht durch schlauchartige Level von A nach B, sondern kann sich ähnlich wie in <em>GTA</em> in der Spielwelt frei bewegen und Aufträge annehmen. Zunächst findet ihr euch auf einem kleinen Eiland wieder und sollt die nächste größere Stadt befreien. Dazu zieht ihr durch die Lande und befreit gefangene Wikinger aus den Klauen der Untoten. Die halten eure Kameraden beispielsweise in Höhlen oder auf Bauernhöfen in ihrer Gewalt. Also zieht ihr über die Karte und befreit einen markierten Ort nach dem anderen, bis ihr genug Mitstreiter für eine Befreiungsschlacht zusammen habt. Die Massenschlachten sind die Höhepunkte des Spiels: Gemeinsam mit manchmal einigen hundert (!) Kriegern stürmt ihr eine besetzte Stadt und befreit sie von den untoten Besatzern. Dabei helfen euch zeitweise riesige Drachen, die ihr zuvor mit speziellen Runensteinen beschwören könnt. Ist die Stadt wieder in der Kontrolle der Menschen, geht es wieder ans Krieger sammeln, bis ihr die nächste Stadt befreien könnt. Dieses Spielprinzip wiederholt sich ständig, große Überraschungen im Spielablauf gibt es leider nicht. Trotzdem wird <em>Viking</em> nicht langweilig: Denn auch zwischen den Kämpfen gibt es in der frei begehbaren Umgebung genug zu tun. So könnt ihr verstecktes Gold aufspüren, um es in den zahlreichen Stützpunkten beispielsweise gegen Heiltränke, Wurfäxte oder Schatzkarten einzutauschen. Außerdem gibt es zahlreiche Orte, an denen ihr neue Fähigkeiten erlernen könnt. Einige von ihnen braucht ihr sogar für das erfolgreiche Erfüllen von Missionen: Zum Beispiel sollt ihr einen magischen Runenstein an einer heiligen Stätte aufladen, die aber unter der Kontrolle des Gegners ist und schwer bewacht wird. Also erlernt ihr die Fähigkeit, euch an Gegner unbemerkt anzuschleichen und aus dem Hinterhalt zu erledigen. Schon kommt ihr unbemerkt zu der Stätte: Ohne diese Fähigkeit ist die Aufgabe kaum zu schaffen.</p>
<div id="attachment_4817" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/10/viking-battle-for-asgard-5.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4817" title="Viking: Battle for Asgard" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2009/10/viking-battle-for-asgard-5-150x150.jpg" alt="Screenshot: Viking: Battle for Asgard" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: Viking: Battle for Asgard</p></div>
<p>Trotz aller Abenteuerlust: Das Herz von <em>Viking</em> bildet der Kampf. Dieser ist erstaunlich blutig ausgefallen, hat das Spiel doch noch eine Freigabe für Volljährige erreichen können: Skarin geht nicht zimperlich mit den Untoten um, rote Farbe spritzt reichlich. Neben den üblichen Attacken kann der Wikinger außerdem auf ein ganzes Arsenal an Special Moves zurückgreifen, das sich im Laufe des Spiels zusätzlich erweitern lässt. Nach ein paar Schlägen mit Axt und Schwert darf man schließlich zu einem blutigen Finishing Move ansetzen, der nach dem Zufallsprinzip stets unterschiedlich ausfällt: Mal werden dem Gegner in Zeitlupe sämtliche Gliedmaßen nacheinander abgeschlagen, mal wird er einfach in der Mitte zweigeteilt. Um die Effekte dramatisch zu unterstützen, laufen die Finishing Moves zusätzlich in Zeitlupe ab. Nichts für zartbesaitete Gemüter!</p>
<p>Technisch ist <em>Viking</em> nicht ganz auf dem aktuellen Stand. Obwohl besonders das Wasser sehr schön animiert wurde, wirken die meisten Umgebungen und Texturen sehr matschig. Wahrscheinlich ein Tribut an die gewaltigen Massenschlachten, bei denen trotz der durchschnittlichen Grafik die Framerate oft stark absinkt. Sehr selten kam es beim Test auf der Playstation 3 sogar zu Abstürzen, wenn die Hardware besonders viele Kreaturen zu berechnen hatte. Beim Klang wurde dagegen nicht gegeizt: Alle NPCs sind sehr professionell englisch vertont und deutsch untertitelt, auch die seltene Musik ist durchaus hörenswert.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Die Idee ist gut: Viele Elemente aus <em>God of War</em> in eine offene Spielwelt übertragen, fertig ist der Hit. Leider krankt <em>Viking</em> besonders an der mauen Schwarz/Weiß-Geschichte und dem immer gleichen Spielablauf ohne echte Überraschungen. Auch ist Skarin ein eher gesichtsloser Held, der ohne Charakter daherkommt und absolut austauschbar ist. Trotzdem macht das Spiel die meiste Zeit Spaß: Die Massenschlachten sind nett anzuschauen und spielen sich gut, die erlernbaren Fähigkeiten können für einige Zeit motivieren. Trotzdem ist <em>Viking</em> weit davon entfernt, in der ersten Liga mitzuspielen. Für alle, die eine Schwäche für nordische Mythologie, offene Spielwelten oder einfach blutige Kämpfe im <em>God of War</em>-Stil haben, lohnt sich der Kauf trotzdem. <em>Simon Weiß</em></p>
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		<title>Testbericht: God of War II</title>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2007 13:38:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[God of War]]></category>

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		<description><![CDATA[Kratos ist zurück und bereitet allen Jugendschützern schlaflose Nächte. Der ruppige Grieche lässt nämlich auch im zweiten Teil wieder vornehmlich die Klingen sprechen und geht dabei nicht gerade zimperlich zur Sache. Dabei hat es der neue Kriegsgott gar nicht nötig, sich mit übermäßiger Gewalt hervorzutun: Die spielerischen Qualitäten sind Grund genug, mal wieder die betagte Playstation 2 zu füttern. Warum <em>God of War 2</em> viel mehr ist als ein laues Schlaflied für Sonys alten Wunderkasten, erfahren Sie in unserem Test.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kratos ist zurück und bereitet allen Jugendschützern schlaflose Nächte. Der ruppige Grieche lässt nämlich auch im zweiten Teil wieder vornehmlich die Klingen sprechen und geht dabei nicht gerade zimperlich zur Sache. Dabei hat es der neue Kriegsgott gar nicht nötig, sich mit übermäßiger Gewalt hervorzutun: Die spielerischen Qualitäten sind Grund genug, mal wieder die betagte Playstation 2 zu füttern. Warum <em>God of War 2</em> viel mehr ist als ein laues Schlaflied für Sonys alten Wunderkasten, erfahren Sie in unserem Test.</strong></p>
<div id="attachment_6008" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/03/god-of-war-2-6.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-6008" title="God of War 2" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/03/god-of-war-2-6-150x150.jpg" alt="Screenshot: God of War 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: God of War 2</p></div>
<p>Was ist das größte Problem, wenn man den ganzen Tag auf dem Olymp herumhängt: Genau, die Langeweile. Nachdem unser Held Kratos sich im grandiosen Vorgänger durch halb Griechenland gemetzelt hat, um am Ende den Kriegsgott Ares gewaltsam seines Amtes zu entheben, hat er es sich auf dem Thron des verblichenen Rivalen gemütlich gemacht. Doch statt sich den ganzen Tag mit Wein, Weib und Gesang bei Laune zu halten, wird er immer wieder von seiner brutalen Vergangenheit seelisch gepeinigt. Um sich ein wenig abzulenken macht er das, was Kriegsgötter am besten können: Er führt Krieg. Eine griechische Stadt nach der anderen fällt seinem Zorn zum Opfer, sehr zum Missfallen der anderen Gottheiten. Als Kratos schließlich höchstpersönlich auf die Erde hinabsteigt, um bei der Eroberung von Rhodos zu helfen, locken ihn Zeus und Athene in eine Falle. Mit Hilfe einer List rauben Sie ihm seine göttlichen Kräfte und verwandeln ihn zurück in einen Sterblichen. Das kann der wütende Spartaner natürlich nicht auf sich sitzen lassen, und so führen wir erneut einen blutigen Rachefeldzug gegen die Götter, der uns Geschichtsunterricht der ganz anderen Art bietet.</p>
<p>Die Geschichte um Götter, alte Griechen und antike Fabelwesen mag Geschmackssache sein, eins ist aber sicher: Die Story von God of War 2 ist wieder absolut brillant erzählt und sorgt für ausreichend Motivation, um das Spiel an einem Stück durchzuspielen. Ständig bekommt Kratos neue Aufgabe gestellt und wird Prüfungen unterzogen, ständig gibt es dramatische Wendungen zu bestaunen. Dabei trifft man immer wieder auf bekannte Gesichter: Egal ob Ikarus, das geflügelte Pferd Pegasus oder der Titan Atlas, viele Figuren aus antiken Erzählungen wurden in die Geschichte eingebunden und sorgen für die „Aha“-Effekte.</p>
<div id="attachment_6004" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/03/god-of-war-2-2.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-6004" title="God of War 2" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/03/god-of-war-2-2-150x150.jpg" alt="Screenshot: God of War 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: God of War 2</p></div>
<p>Spielerisch hat sich God of War 2 nur marginal im Vergleich zum Vorgänger geändert. Immer noch gilt es, das Pad mit wilden Hack `n` Slay-Einlagen zum Glühen zu bringen. Auf seinem Weg zum Olymp nutzt Kratos vor allem seine bekannten Chaosklingen, die ihm mit Ketten an den Arm geschmiedet wurden. Wild wirbelnd tritt er so gegen allerlei Ungetüme an: Von Minotauren und Zyklopen über Skelette bis hin zu Medusen und Sirenen werfen die Götter alles gegen unseren Helden ins Feld, was die griechische Mythologie hergibt. Zum Glück wächst Kratos an seinen Herausforderungen: Während seiner Streifzüge sammelt er die aus vielen Spielen bekannten Orbs und setzt diese zu seinen Vorteilen ein. So bringen die grünen Kugeln frische Energie, blaue Orbs erlauben den Einsatz göttlicher Kräfte (die Kratos im Laufe des Spiels nach und nach wiedererlangt), während die gelben die Macht der Titanen aufladen. Leuchtet das Helmsymbol in der Ecke des Bildschirms, wird diese auf Knopfdruck freigesetzt und sorgt eine Zeit lang für zusätzlichen Schaden. Ebenfalls wichtig sind die roten Orbs: Mit diesen lassen sich alle erspielten Waffen aufleveln. So werden Kratos Klingen, Schwerter und Hammer nicht nur Stärker, auch neue Spezialbewegungen lassen sich auf diese Weise freischalten. Was God of War 2 von all den anderen Button-Mashern unterscheidet, ist vor allem der gelungene Mix aus Actionsequenzen und Rätseleinlagen. Die grauen Zellen werden nämlich ebenso oft gefordert wie flinke Finger. Ständig gilt es, Schiebe- und Schalterrätsel zu lösen oder tödliche Fallen auszutricksen. Nicht nur Fans von Indiana Jones oder Lara Croft werden sich sofort wohl fühlen. Kenner des ersten Teils haben es sicher bemerkt: God of War 2 erfindet die Serie nicht neu, sondern erzählt mehr die Geschichte des Vorgängers weiter. Dabei wurde lediglich ein Feintuning des alten Gameplays durchgeführt, sodass alles etwas besser „sitzt“. Endlich haben es auch die Elemente ins Spiel geschafft, die bei Teil Eins aus Zeitgründen verworfen wurden: So dürfen sich die Spieler z.B. auf einige Flugeinlagen freuen, nachdem sich Kratos ziemlich unsanft die Flügel von Ikarus unter den Nagel gerissen hat. Auch am Balancing wurde etwas gedreht. Die Checkpoints wurden so fair gesetzt, dass selbst bei den ungeduldigsten Naturen nun keine Frustmomente mehr auftauchen sollten. Außerdem fällt auf, dass nun gerade bei stärkeren Gegnern wesentlich mehr Taktik gefordert ist.</p>
<div id="attachment_6003" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/03/god-of-war-2-1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-6003" title="God of War 2" src="http://www.videospielkultur.de/medien/2010/03/god-of-war-2-1-150x150.jpg" alt="Screenshot: God of War 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: God of War 2</p></div>
<p>Technisch übertrumpft God of War 2 sogar den bereits imposanten Vorgänger. Was die betagte Playstation 2 hier leistet, ist wirklich beeindruckend. Die Bilder sind einfach atemberaubend in Szene gesetzt, die Kamerafahrten einfach genial. Auf jedes kleine Detail wurde geachtet, und die Animationen sind (besonders für ein „Last Gen“-Spiel) butterweich. Begleitet wird das bunte Treiben von einem orchestralen Soundtrack, der mit schmetternden Chören und eingängigen Melodien die Atmosphäre der Szenerie perfekt unterstreicht. Selbst einige Next Gen-Titel können sich vor dieser Präsentation nur ehrfürchtig verbeugen. Dass die Playstation 2 doch schon einige Jahre auf dem Buckel hat merkt man lediglich an seltenen Slowdowns, die aber zum Glück eine Ausnahme bleiben. Leider deutlich häufiger kommt es zu so genanntem Tearing, also Bildzeilenverschiebungen. Besonders in Szenen mit aufwändigen Spiegeleffekten fällt das negativ auf. Den guten Gesamteindruck trüben diese Zeichen von Altersschwäche allerdings nicht.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Mit God of War 2 ist den Entwicklern ein geniales Abschiedsgeschenk gelungen, das selbst den Vorgänger noch in den Schatten stellt. Auch wenn das Spiel zugegebenermaßen nicht viel Neues im Vergleich zum ersten Teil bietet, wird es jeden Fan von gepflegter Action garantiert vor den Bildschirm fesseln. Die Technik, die Story, das Gameplay – einfach alles stimmt. Alleine der als Prolog angelegte Kampf gegen den Koloss von Rhodos übertrifft in seiner Inszenierung die meisten Endgegnerkämpfe anderer Spiele bei weitem. Sony liefert hier eines der besten Videospiele ab, die man derzeit kaufen kann. Der neue Kratos nimmt es dabei sogar mühelos mit der umjubelten Next Generation auf. Besser geht es (fast) nicht. <em>Simon Weiß</em> <!-- contentDetection end --></p>
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