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07. 07. 2009

BioWare orakelt über gewaltfreie Zukunft der Spieleindustrie

In einem Interview mit unseren Kollegen von gamesindustry.biz sprechen die beiden BioWare-Gründer Greg Zeschuk und Ray Muzyka über das Erwachsenwerden der Spieleindustrie, und dass ausufernde Gewalt schon bald aus Videospielen verschwinden könnte.

Entwickler BioWare ist dank Spielen wie Baldur's Gate, Mass Effect und Jade Empire seit jeher für gemäßigtere Töne in Bezug auf Gewalt bekannt, auch wenn in ihren Rollenspielen bewaffnete Konflikte eine zentrale Rolle einnehmen. Literweise Pixelblut und übertriebene Gewalt waren bislang aber nicht zu sehen. Laut der beiden Chefs könnte es bald der gesamten Branche so gehen.

Ähnlich wie damals die Filmindustrie sei die Videospielbranche nämlich in den letzten Jahren gereift, es ginge mittlerweile nicht mehr um die meiste Action, sondern um das Erzählen von Geschichten. Blut und Gewalt als Fassade für dünnes Gameplay seien deshalb bald nicht mehr nötig. Weiterhin werde es in Zukunft immer neue und unterschiedliche Genres und Stile geben, während sich der gesamte Markt von Coregames hin zum Massenmarkt entwickeln würde.

Interessant: Das neueste Werk aus dem Hause BioWare, Dragon Age: Origins, erhielt von der USK keine Jugendfreigabe - unter anderem wegen der expliziten Darstellung von Gewalt.
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