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09. 07. 2010

Der Tod als Erfahrung

Guild Wars gilt unter Fans das absolute Meisterwerk. Kein anderes Onlinerollenspiel hat bisher einen so gut ausgearbeiteten Spieler gegen Spieler-Part gehabt. Das Questen war hier nur Mittel zum Zweck. Spannende Arenen-Kämpfe waren das Ziel. Zudem gab es keine monatlichen Kosten. Dafür war das Spiel aber stark in Instanzen unterteilt. Beim Nachfolger soll nun alles noch besser werden. Und auch das Sterben soll eine Erfahrung wert sein.

Guild Wars 2Die Entwickler haben jetzt auf dem offiziellen Blog zum Spiel einige Details über das Ableben verraten. So empfand man den Tod als zu gemein. Klar, Auferstehung ist schon etwas Tolles, doch drakonische Strafen sorgten auch bei erfahrenen Spielern hin und wieder für Frust. Bei Guild Wars 2 möchte man jetzt andere Wege gehen. Wer alle Lebenspunkte verliert, der wird auch weiterhin kämpfen dürfen. Nur eben nicht mehr mit voller Kraft. Einige wenige Fähigkeiten sollen dem Angeschlagenen bleiben, um auch weiterhin aktiv mitspielen zu können. Wer dann einen Gegner besiegt, der wird geheilt. Alternativ ist es auch anderen Mitspielern möglich, den angeschlagenen Freund wiederzubeleben. Alternativ steht natürlich auch der Weg zum nächsten Schrein zur Verfügung. Der Weg ist allerdings wieder mit einigen Einbußen gepflastert. So möchten die Jungs von ArenaNet sicherstellen, dass auch das Sterben an sich eine Erfahrung wert ist.

Davon ab gibt es auch sonst einige interessante neue Details. Heilerklassen wird es demnach nicht mehr geben. In Zukunft soll sich jeder selbst heilen und auch heilen können. Für jede Klasse gibt es mehrere Spielstile und mindestens einer davon ermöglicht es, die Kameraden wieder gesunden zu lassen. Die Macher wollen sich von den altbackenen Klassen verabschieden und völlig neue Wege gehen. Eine Vorgabe soll es nur noch grob geben, dem Spieler soll die Wahl gelassen werden.

Wenn sie Wort halten, so könnte Guild Wars 2 nicht nur optisch ein echter Leckerbissen werden, sondern auch spielerisch. Auf der kommenden GamesCom in Köln werden Besucher das Spiel übrigens probespielen dürfen. Wir jedenfalls sind gespannt und werden sicher den ein oder anderen Blick riskieren.

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