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23. 12. 2010

EA setzt auf Mikrotransaktionen

Vor einigen Jahren, da waren Werbetafeln in Spielen richtig beliebt. Auch Product Placement war eine echte Geldmaschine. Sam Fisher, wie er ein Airwaves kaut - unvergesslich. Doch irgendwie wollte sich die Ingame-Werbung nie so richtig durchsetzen oder wurde von den Spielern sogar ignoriert.

In einem interessanten Interview bei den Kollegen der Edge äußerte sich das Unternehmen jetzt über die Werbemaßnahmen. So wolle man sich aus der Ingame-Werbung gleich gänzlich zurückziehen. Zu wenig Interesse gäbe es dafür. Zu wenig Umsatz würde dadurch generiert. Die Spieler reagieren einfach nicht darauf, so die Einsicht. Die einstige Hype-Blase steht vor dem Platzen. Oder ist es bereits.

Dafür wolle man in Zukunft auf Mikrotransaktionen setzen. Zumindest bei Gratisspielen wie Battlefield Heroes oder demnächst bei Battlefield Play 4 Free. Mikrotransaktionen seien für kostenlose Onlinespiele die Zukunft, so Electronic Arts. Und ganz falsch liegen sie mit dieser Aussage nicht. Spiele, die über ein solches System verfügen, generieren im Durchschnitt pro Monat mehr pro Kunde, als ein World of Warcraft.

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