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England reformiert Altersfreigaben

17. 06. 2009 | Kategorie: News

Seit einem Jahr in der britischen Politik diskutiert, jetzt offiziell umgesetzt: Die Regierung reformiert das eigene System für Altersfreigaben - und schafft es größtenteils ab. Neuer rechtsverbindlicher Standard sollen die europäischen Freigaben der PEGI (Pan-European Game Information) werden.

Im gleichen Zuge legte man fest, dass die Altersfreigaben ab sofort nicht mehr bloße Empfehlungen, sondern gesetzlich bindend sind. EIn Spiel ab 18 darf also nur noch an Volljährige verkauft werden, sonst drohen Verkäufern hohe Geldbußen. Großbritannien macht somit einen Schritt in Richtung Europa und forciert die Durchsetzung europaweiter Standards.

Gleichzeitig wird allerdings ein "Video Standards Council" (VSC) ins Leben gerufen, dass über eine Art Veto-Recht verfügt und beispielsweise extrem gewalthaltige Spiele grundsätzlich vom britischen Markt ausschließen kann. Dem Komitee gehören ein Medienanwalt, ein Psychologe sowie ein Medien-Psychologe an.
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