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11. 11. 2010

Harmonix soll verkauft werden

Als das erste Rock Band auf den Markt kam, da sorgte es für gigantische Absätze. Es wurden Millionen generiert. Der Markt hatte auf ein besseres Guitar Hero gewartet. Auch der zweite Teil konnte richtig gute Zahlen schreiben. Und die Downloadinhalte! Geld, Geld, Geld! Doch scheint nun ein gewisses Maß an Sättigung erreicht zu sein.

Gegenüber Bloomberg bestätigte Viacom, die Muttergesellschaft von Harmonix, also den Entwicklern des Rock Band-Franchise, nun, dass das Studio abgestoßen werden soll. In England konnte sich Rock Band 3 innerhalb der ersten Woche gerade einmal rund 7.000 Mal verkaufen. Bedenkt man hierbei die unglaublich hohen Lizenzkosten für Lieder und Bands, kann man das Spiel damit durchaus als kommerziellen Flop bezeichnen.

Gibt es für diese Entwicklung einen Grund? Mit Sicherheit. Auf der einen Seite dürften viele Spieler verärgert sein, dass kommende DLCs nur noch für den dritten Teil kompatibel sein werden, nicht aber mehr für den Vorgänger. Des Weiteren sind die neuen Instrumente einmal mehr im Preis ordentlich gesalzen und der Vorgänger tut's am Ende ja auch. Es scheint, als sei der Markt gesättigt.

Aus diesem Grund will Viacom nun auch Harmonix verkaufen. Ob schon potentielle Käufer gefunden sind, das steht zur Zeit noch nicht fest. Auch nicht, wer für einen Kauf in Frage kommen könnte. Klar ist aber schon jetzt, dass ein Umbruch bevorsteht. Hat der Markt genug von Musikspielen? Das bleibt abzuwarten. Noch existiert die Marke Guitar Hero und gedeiht prächtig. Vielleicht auch deshalb, weil hier nicht mit jedem neuen Ableger neue Instrumente auf den Markt kommen.

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