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29. 06. 2010

Nachfolger für ein kommendes Spiel

Wir leben in einer Welt der Nachfolger. Erfolgreiche Titel werden fortgesetzt, Neuentwicklungen werden de facto oft nur dann umgesetzt, wenn sie ein extrem hohes Potential in Sachen Verkaufszahlen vorweisen können. Es verwundert kaum, dass Publisher und Entwickler lieber auf bekannte Marken setzen, gelten sie doch als sicher. Und THQ scheint sich seiner Sache im Falle Homefront sogar sehr sicher zu sein.

HomefrontDas Spiel wird dieser Tage von den Kaos Studios entwickelt. Eben jenes Studio, welches einst für die beliebte Desert Combat Modifikation für Battlefield 1942 verantwortlich war und später mit Fronlines: Fuel of War sein erstes Vollpreisprodukt ablieferte. Das war zwar eher durchwachsen, konnte aber dennoch einige Fans finden. Bei Homefront soll natürlich alles besser gemacht werden. Man plant großes.

Die Geschichte ist simpel, wenn auch ein wenig absurd: Nordkorea erstarkt und startet eine Invasion auf US-Amerikanischem Boden. Sicher, einen Oscar bekommt dafür niemand. Aber das Konstrukt hat Potential. Besonderer Wert soll auf dem Mehrspielermodus liegen, welcher Solopart mit Mehrspielermomenten verknüpfen soll. Wie gesagt: Man plant Großes. Auch Cliffhanger soll es geben, welche absichtlich eingebaut werden sollen, um danach per Downloadcontent aufgelöst zu werden. Ein fragwürdiger Schritt? Durchaus. Viele Spieler stehen dieser Aussage skeptisch, wenn nicht sogar feindselig gegenüber.

Doch kaum ist die Rede von DLC, gibt es schon wieder neuen Gesprächsstoff: So scheint THQ bereits an einem Nachfolger zu basteln. Dies geht aus einem Interview mit dem englischsprachigen Magazin CVG hervor. Homefront soll demnach 2011 erscheinen und der Nachfolger wird wohl in London spielen. Ein Homefront: London wird nämlich explizit erwähnt.

Auf der einen Seite könnte dies in der Tat für das neue Franchise sprechen, wenn der Vertreiber schon jetzt, noch lange vor der Veröffentlichung, von einem Nachfolger spricht. Auf der anderen Seite riecht das Ganze aber auch ein wenig nach Geldmacherei, gerade wenn man die zuvor getroffenen Aussagen bezüglich des angesetzten Downloadcontents im Hinterkopf behält.

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