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11. 10. 2010

Raven schrumpft

Es sind harte Zeiten angebrochen. Auch die Spielebranche muss immer wieder Kürzungen wegstecken. Selbst Kultstudios sind schon lange nicht mehr sicher. Und wie es scheint, muss nun auch Entwicklerschmiede Raven ziemlich starke Einschränkungen hinnehmen.

Erst kürzlich berichteten wir über Publisher Activision und Firmenchef Bobby Kotick, welcher seine eigenen Studios in den Himmel lobte. Auch lobte er den Innovationsgeist der Firma. Doch jetzt scheint Activision von Raven Software, den Schöpfern von Spielen wie Soldier of Fortune, Star Trek: Voyager Elite Force, Quake IV und zuletzt Singularity nicht mehr allzu viel zu halten.

Wie die Kollegen von
Kotaku mit dem Verweis auf Quellen im Umfeld der Angestellten berichten, wurden bei Raven Software nun massiv viele Stellen abgebaut. Rund 40 Leute sollen entlassen worden sein. Noch steht eine offizielle Bestätigung aus, doch gibt es wohl laut den Kollegen schon konkrete Pläne über die Zukunft des Studios.

Glaubt man Kotakus Quellen, soll das letzte von ehemals drei Entwicklerteams in Zukunft für die Entwicklung von Downloadcontents zuständig sein. Sollte sich diese Vermutung bestätigen, so erleben wir gerade den Niedergang einer einst so großen Schmiede.

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