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Geforderte Verkaufszahlen

10. 9. 2010 Kein Kommentar

Es ist ein zweischneidiges Schwert: Auf der einen Seite beklagt sich die Industrie über zu viele Raubkopien, auf der anderen Seite beklagen sich die Spieler über zu hohe Preise oder unverschämte Kopierschutzmaßnahmen. “Man wirft der Industrie doch so oder so genug Geld in den Rachen”, ist ein häufig gehörtes Sprichwort.

Bild: Medal of Honor

Doch viele wissen gar nicht, was für Budgets heute in den Spielen stecken. Publisher Electronic Arts gewährte jetzt in einem Interview mit der New York Times einen Einblick in die Kosten. Zwar nannte das Unternehmen keine genauen Zahlen, doch sprach man über die geforderten Verkaufszahlen von Medal of Honor, dem Shooter-Reboot, welches noch in diesem Jahr erscheinen soll.

So müsse sich der Titel insgesamt drei Millionen Mal verkaufen, um erfolgreich zu sein. Nur wenn dieses Ziel erreicht wird, kommt ein Nachfolger überhaupt in Frage. Bleiben die Verkaufszahlen hinter diesen Erwartungen zurück, droht der Serie das endgültige Aus – schon einmal war sie wegen unzureichender Verkäufe für lange Zeit verschwunden gewesen.

An Hand solcher Zahlen sieht man, wie groß die investierten Summen teilweise sein können. Gerade bei großen Produktionen, welche oft auch kleinere Spiele, die nicht so gute Verkaufszahlen vorweisen können, mitfinanzieren müssen.

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