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18. 11. 2010

APB hat einen Käufer

Es war ein kurzes Vergnügen mit All Points Bulletin. Kaum war das Shooter-MMO auf dem Markt, wurden auch schon die Server abgeschaltet. Die Entwickler mussten nämlich relativ bald Insolvenz anmelden. Das Spiel brachte das benötigte Geld nicht in die Kassen - und schon verschwand es vom Markt. Und viele Käufer fühlten sich geprellt. Doch nun steht der Titel vor einer Wiederbelebung.

Bereits vor einigen Tagen machte das Gerücht die Runde, dass womöglich K2 Network, der Betreiber des Free 2 Play-Dienstes GamersFirst, das Entwicklerstudio und somit auch die Rechte an All Points Bulletin erworben haben könnte. Die Vermutungen lagen nahe, dass aus dem Spiel ein Free 2 Play-Titel werden sollte. Doch eine Bestätigung gab es nicht.

Bisher zumindest. GamersFirst gab nun bekannt, dass All Points Bulletin tatsächlich zurückkehren wird. Als kostenloser Onlineshooter, finanziert durch Mikrotransaktionen. Allerdings müssen sich Spieler noch bis zum Frühjahr 2011 gedulden, denn bis dahin will sich das Unternehmen Zeit nehmen, das Spiel auf Hochglanz zu polieren. Also all jene Fehler auszubügeln, welche beim ersten Start noch im Spiel vorhanden waren.

Eine traurige Nachricht gibt es aber dennoch: Realtime Worlds als Studio wird deswegen nicht wiederbelebt werden. Immerhin: Die Mitarbeiter haben nun ihre ausstehenden Löhne bekommen, so K2 Networks. Glaubt man diversen Quellen im Internet soll das Unternehmen mit All Points Bulletin übrigens ein echtes Schnäppchen gemacht haben. Angeblich sollen die Rechte lediglich rund zwei bis drei Millionen Euro gekostet haben. In Anbetracht der Tatsache, dass APB in der Entwicklung mehr als das zehnfache dieses Betrags gekostet hatte, kann man K2 zu diesem Kauf wahrlich nur gratulieren.

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