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25. 07. 2011

Bulletstorm als Ladenhüter

Die Mannen von People Can Fly wurden einst mit Painkiller weltweit bekannt. Schnelles Gameplay, einen richtig schicke Optik und viel Blut und kreative Waffen. Dazu unzählige Gegner. Epic, die Macher der Unreal Engine und zahlreicher Blockbuster, kauften das Studio schließlich auf und gaben Bulletstorm in Auftrag. Oder besser gesagt: Bestätigten den Auftrag.

Screenshot: BulletstormDie Entwickler kamen mit der Idee an, Epic segnete die Idee ab. Die Entwicklung begann. Und dann, vor einiger Zeit, erschien das Spiel in den Läden. In Deutschland allerdings stark gekürzt. Warum? Ganz einfach: Weil das Spiel ziemlich brutal war. Da flogen Körperteile durch die Gegend und es gab Belohnungen für jeden Abschuss. Und für möglichst kreative Abschüsse. Dazu eine schicke Optik, ein schnelles Gameplay und einen bitterbösen Humor.

Doch wer hätte das gedacht, Bulletstorm ist tatsächlich kein finanzieller Erfolg geworden. Das bestätigte man nun gegenüber den Kollegen von Kotaku. Natürlich sei das Spiel großartig, so Epic, doch Geld habe es keins in die Kassen gebracht. Man bereue den Schritt dennoch nicht. Die Investitionen haben sich demnach gelohnt, es war das Geld wert.

Immerhin: Angst um das Entwicklerstudio braucht man wohl nicht zu haben. Epic plant weitere Projekte mit den Mannen von People Can Fly zu realisieren.

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