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07. 01. 2011

Der Herr des Geldes

Wenn ein Markt so richtig boomt, dann will jeder natürlich ein Stück vom Kuchen abbekommen. So war das auch bei den MMORPGs, als Blizzards World of Warcraft für unzählige Millionen in den Kassen sorgte. Und eigentlich noch immer sorgt. Der Herr der Ringe Online war dabei einer der stärkeren Konkurrenten. Doch dann sanken die Nutzerzahlen.

Ein Verlustgeschäft also? Nein. Ganz und gar nicht. Entwickler Turbine stellte das Spiel erst vor einigen Monaten um. Die monatlichen Kosten für das MMORPG wurden abgeschafft. An die Stelle traten bezahlbare Items, sogenannte Microtransaktionen sollten das Spiel auch weiterhin am Laufen halten und finanzieren.

Der Plan ging auf, wie es scheint. Die Nutzerzahlen explodierten förmlich. Das sagten die Entwickler erst vor einigen Wochen. Und nun haben sie gegenüber den Kollegen von TenTonHammer auch über den Gewinn geplaudert. Allein in diesem Jahr hätten sich die Gewinne im direkten Vergleich verdreifacht.

Klar, Der Herr der Ringe ist eine starke Marke. Doch dieses Beispiel zeigt, warum gerade kostenlose MMO-Spiele, die sich über das kleine Geld finanzieren, dieser Tage bei Entwicklern (und auch bei Spielern) so beliebt sind. Und es zeigt auch, warum die Gerüchteküche einfach nicht schweigt und wehement behauptet, auch Blizzard könne ähnliche Ziele verfolgen.

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