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02. 08. 2011

Diablo 3 und die Zwänge von Blizzard

Autsch. Das dürfte vielen Fans von Diablo ganz, ganz übel aufstoßen. Wie jetzt bekannt wurde, wird zum Spielen eine permanente Internetverbindung benötigt. Doch damit noch lange nicht genug: Ein Itemshop, wo mit realem Geld gehandelt wird und fehlender Modsupport ergänzen das Vorhaben von Blizzard.

Screenshot: Diablo 3Das wird vielen nicht schmecken. Blizzard hat nun gegenüber den Kollegen der PC Gamer einige interessante Details zu Diablo 3 bekanntgegeben. Und die sind nicht für alle Spieler das Gelbe vom Ei, so viel kann man schon jetzt sicher sagen.

So wird es nötig sein, eine Internetverbindung zu haben, um überhaupt spielen zu können. Offline-Charaktere wird es nicht geben. Sie sollen stattdessen im Battle.net gespeichert werden. So will Blizzard die Kontrolle über Cheater und Raubkopierer gewinnen. Der Nachteil für die Spieler: Immer im Internet sein. Und was mit den gesammelten Daten passiert, das ist noch völlig unklar.

Der nächste Schlag kommt gleich hinterher: Modsupport wird es nicht geben. Cheater will man so gleich ausschließen. Es wird sogar in den Nutzungsbedingungen verankert, das Modifikationen des Spiels verboten sein werden. Also wird es auch keine nützlichen Minitools geben, wie es scheint.

Am Schluss soll es dafür aber einen Ingame-Itemshop geben, bei dem Spieler sogar Geld verdienen können. Gegen reales Geld lassen sich hier nämlich Items ein- und verkaufen. Blizzard selbst will die Finger außen vor lassen, jedoch immer eine kleine Gebühr kassieren. Der Grund für diesen Schritt: Man möchte Gold- und Itemsellern gleich zuvor kommen.

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