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21. 03. 2011

Dead Island: Keine Zombies für Deutschland

Bei der Vermarktung eines Videospiels kommt es unter anderem auch auf den passenden Zeitpunkt der Ankündigung an. Wird der Titel zu früh vorgestellt, so gerät er unter Umständen schnell in Vergessenheit. Wenn eine Ankündigung jedoch etwas zu spät geschieht, kriegen viele Leute möglicherweise kaum etwas mit von dem Erscheinen des Titels.

Die meisten Entwickler entscheiden sich in den meisten Fällen für die erste Variante und versorgen die potenziellen Käufer regelmäßig mit neuen Infoschnipseln, um das Spiel am Leben zu erhalten. Bei Dead Island war der Ablauf ein wenig anders. Nach der Präsentation im Jahre 2006, schien der Titel vom Erdboden verschwunden zu sein. Es gab keine neuen Informationen, keine Bilder und auch sonst brodelte nicht einmal mehr die Gerüchteküche.

Kürzlich kam Dead Island endlich mit einem Lebenszeichen, in Form eines äußerst toll gestalteten Trailers, zurück. Zwar sind die Informationslücken immer noch äußerst groß, die Freude über die bewegten Bilder könnte aber kaum größer sein, da das Zombiespiel sehr vielversprechend wirkt.

Doch eine Zombiehatz ohne die Darstellung von Gewalt, lässt sich wohl kaum realisieren. Dass das vor allem in den deutschen Gefilden Probleme bereitet, dürfte inzwischen jedem Videospieler klar sein. Der Publisher entschied sich daher, den Titel nicht der USK vorzulegen, da die Kürzungen, um eine entsprechende Freigabe zu erhalten, wohl zu umfangreich ausfallen würden. Daher wird der Titel hierzulande nicht in die Läden kommen, weshalb nur ein Besuch beim Importhändler für deutsche Spieler für Abhilfe sorgen kann.

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