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11. 11. 2010

Kinect schon geknackt

Das hat nicht lange gedauert. Eigentlich wollte Microsoft sein neues Spielzeug Kinect, eine Kamera, welche die Spieler im 3D-Raum erkennt und somit Bewegungskontrolle innerhalb von Spielen und Anwendungen ermöglicht, nur für die Xbox 360 dienen. Doch kaum ist das gute Stück auf den Markt gekommen, gibt es schon erste Versuche, die Soft- und Hardware auch unter Windows lauffähig zu machen.

Die NUI Group veröffentlichte bereits zwei Tage nach dem US-Start der Hardware ein Demonstrationsvideo, welches eindeutig zeigte, dass sie Kinect unter Windows zum Laufen gebracht hatten. Zwei Tage - und die Hacker waren erfolgreich. Zur Zeit arbeiten sie an einem SDK, haben den Code also noch nicht veröffentlicht. Sie wollen erst dafür sorgen, dass andere Menschen selber ihre Anwendungen mit der Bewegungssteuerung verknüpfen können. Außerdem wollen sie ihren Code erst veröffentlichen, wenn sie Spenden in Höhe von 10.000$ erhalten haben.

Hacker Hector Martin ist da etwas freigiebiger. Er hat nun seinen Hack von Kinect veröffentlicht. Sein Code ist Open Source und kann auf seiner Webseite bezogen werden. Noch kann das Teil nicht allzu viel, doch wird den Leuten der Zugang zu den Sensoren der Kamera ermöglicht, was in absehbarer Zeit zu interessanten Projekten führen könnte.

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