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28. 10. 2009

"OnLive" laut Microsoft keine Bedrohung

Derzeit warten viele Spieler weltweit auf die Einführung des Streaming-Services "OnLive": Konventionelle, teure Hardware für Kunden scheint bald ausgedient zu haben. Diese Meinung will Xbox Live Chef Jerry Johnson nicht teilen: Seiner Meinung nach haben stationäre Konsolen und Spiele-PCs noch lange nicht ausgedient.

Mit Streaming-Services wie OnLive oder Gaikai sollen sich Spiele in Zukunft in bester Qualität auf dem Fernseher oder einem alten Computer genießen lassen - lediglich eine schnelle Internetverbindung wird benötigt. Die Rechenarbeit übernehmen dabei zentrale Maschinenparks, der Kunde bekommt nur noch ein Videosignal nach Hause geliefert. Das Ende teurer Konsolen-Hardware und ewigem Ärger mit dem Auftrüsten des eigenen PCs? Nicht, wenn es nach Microsoft geht. Laut Johnson würden solche Services "in absehbarer Zukunft" nicht das gleiche Erlebnis bieten können, was derzeit mit konventioneller Hardware bereits möglich sei. Das äußerte er jüngst auf der London Games Conference. Er sehe zwar ebenfalls die Zukunft in Netz-Services, allerdings sei das Thema etwas, auf das die Industrie eher langfristig hinarbeiten werde.

OnLive befindet sich derzeit in der geschlossenen Beta Phase, der offizielle Start ist noch für Ende 2009 geplant. Der ähnliche Konkurrent Gaikai befindet sich noch in der Planung und ist derzeit noch ohne Termin.

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