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18. 09. 2009

Schulen als killerspielfreie Zonen?

Nach dem gestrigen Amoklauf an einer Schule in Ansbach, war es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis die Killerspiel-Debatte in Deutschland wieder aufflammt. Besonders radikale Maßnahmen plant eine Schule in Baden-Württemberg: Sie soll zur "killerspielfreien Zone" erklärt werden.

Wie der Schwarzwälder Bote berichtet, plant der Schulleiter des Gymnasiums der Kleinstadt Schramberg, an seiner Schule "ein Bewusstsein zu schaffen, dass Killerspiele schädlich sind und deswegen geächtet werden sollen". Ganz davon ab, dass Spiele auch bisher eigentlich (fast) nichts an Schulen zu suchen haben, bleiben die Verantwortlichen aber auch in diesem Fall eine genaue Erklärung, was sie unter einem "Killerspiel" verstehen schuldig.

Damit kommt es zum wiederholten Mal zu Pauschalisierungen und Schnellschüssen als Folge eines natürlich abscheulichen Verbrechens, statt besonnen und sachlich über die wahren Ursache von Amokläufen zu diskutieren. Die Schule in Schramberg soll übrigens erst der Anfang sein. Zukünftig ist ein ganzer Ring von Schulen geplant, die einen "wesentlichen Beitrag dazu leisten sollen, Killerspiele zu ächten".

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