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16. 05. 2011

Valve würde Dummköpfe gerne zur Kasse bitten

Valve ist eine der großen Firmen unserer Zeit. Jedes Spiel der Firma ist ein voller Erfolg. Die Community ist stark. Und die Menschen vertrauen den Entwicklern. Steam hat die Spielewelt quasi über Nacht revolutioniert. Und so ist es kaum verwunderlich, dass viele Leute ernsthaft über die Aussagen der Mannen nachdenken. Ganz besonders dann, wenn die Aussagen von Gabe Newell, dem Chef von Valve, kommen.

Logo: ValveIn einem Interview von den Kollegen von Develop hat Newell jetzt eine äußerst interessante Aussage getroffen, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten möchten. Es geht um das Finanzierungsmodell der Branche. Um Spielepreise. Und um die Tatsache, dass uns andere Spieler im Internet gerne einmal gehörig auf die Nerven gehen.

Newell sei von der Industrie enttäuscht, dass sie noch immer am Konzept "Ein Preis für Alle" festhalte. Er würde gerne positive Spieler fördern und Negative zur Extrakasse bitten. Was er meint? Ganz einfach: Es gibt Spieler, die ziehen ganze Massen an. Mit denen will jeder spielen. Negative Spieler dagegen belästigen andere Spieler und sorgen für leere Server. Und wir alle wissen: Solche Spieler gibt es. Und sie schalten ihr Mikrofon leider niemals aus.

Ginge es nach Newell, müsste man eine Technik entwickeln, um beide Spielerklassen zu identifizieren. Positive Spieler würden dann Spiele günstiger oder gar umsonst bekommen. Negative hingegen müssten den Vollpreis zahlen. Und für die Freischaltung des Mikrofons noch einmal extra zahlen.

Ob sich ein solches System überhaupt entwickeln lässt, das ist schwer zu sagen. Vermutlich müsste so etwas über eine Art von "Like"-Funktion, wie wir es von Facebook kennen, gehandhabt werden. Nur eben mit der Ergänzung, dass es auch einen Dislike geben müsste, welcher wiederum zum Missbrauch verleiten würde. Insgesamt halten wir die Idee aber nicht für gänzlich verkehrt, auch wenn sie mit Sicherheit für viel Kritik sorgen dürfte.

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