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17. 09. 2010

Von Filmen und Preisen

Bobby Kotick, der Chef von Activision, ist bei Spielern nicht gerade beliebt. Viele machen ihn für zahlreiche negative Entwicklungen (Die Abwanderung der Mitarbeiter von Call of Duty-Entwicklerstudio Infinity Ward ist hier ein gutes Beispiel. Oder die Aussage, dass er will, dass seine Mitarbeiter ihn fürchten) innerhalb des Unternehmens verantwortlich. Und wir vermuten, dass auch der nächste Plan bei Kritikern kaum auf Gegenliebe stoßen wird.

In einem Interview mit den Kollegen von IGN sprach Kotick jetzt über den Vertrieb von Zwischensequenzen. Zumindest wenn man es genau nimmt. So spricht er von der Idee, Zwischensequenzen aus Spielen herauszunehmen und diese als Filme zu verkaufen. Explizit nannte er hier die Sequenzen aus Starcraft II als bestes Beispiel. Hier noch ein wenig wegschneiden, dort noch ein wenig hinzufügen - und schon wäre die Arbeit erledigt.

Das Interessante hierbei sind seine Preisvorstellungen: Kotick spricht von Preisbereichen von 20 bis 30 US Dollar - und ist dabei der festen Überzeugung, diese animierten Filme dann an die Spieler verkaufen zu können. Er ist sogar davon überzeugt, dass die Käufer sich den Film nach dem Kauf noch einmal für Geld im Kino ansehen würden. Auch eine Prognose gibt es schon: Activision wolle genau dieses Modell bereits innerhalb der nächsten fünf Jahre austesten und möglicherweise sogar etablieren. Wir sind gespannt, was dabei herauskommen wird.

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