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23. 11. 2010

Warum NBA Elite 11 sterben musste

Es gab eine spielbare Demo. Das Spiel war nahezu fertig. Es wurde sogar bestätigt, dass die Entwicklungen nahezu abgeschlossen waren. Und dann kam der Schock: Publisher Electronic Arts stellte NBA Elite 11 ein. Das Projekt wurde eingestampft, auf Eis gelegt und in einer der hintersten Schubladen versteckt. Und das, obwohl man den Titel auch hätte veröffentlichen können.

Es ist nicht das erste Mal, dass Electronic Arts ein Spiel in einem späten Entwicklungsstadium abbricht. Auch der C&C-Taktik Shooter Tiberium wurde erst sehr spät gestoppt. Damals waren qualitative Mängel die Begründung. Doch zu NBA Elite 11 gab es seit der Ankündigung des Entwicklungsstopps gegen Anfang des Monats keine Stellungnahme. Kurz gesagt: Die Spieler waren ein wenig verwundert.

Hilary Goldstein von IGN hat nun in einem Editorial auch Andrew Wilson, den Chef der weltweiten Entwicklung von EA Sports, zu Wort kommen lassen. Und diese Worte liefern nun auch die Begründung. Laut Wilson war NBA Elite 11 dabei, ein äußerst schlechtes Spiel zu werden. Er sagt, EA sei stolz diese nötige Entscheidung getroffen zu haben. Es bedürfe eben doch ein wenig mehr Zeit, das Genre der Basketball-Titel mit einer Revolution zu füllen, als zum Zeitpunkt der Entwicklung zur Verfügung stand.

Die Einstellung hat natürlich Folgen. EA Canada wird in Zukunft nicht mehr für die Elite-Reihe zuständig sein. Stattdessen soll EA Tiburon die Arbeiten aufnehmen. Doch auch hier findet Wilson die passenden Worte. Er sagt, Canada habe hervorragende Arbeit geleistet und er sei stolz, dass sie wirklich versucht haben, das Genre zu revolutionieren.

Wir sind gespannt, wie es mit der Marke weitergeht. Wird weiterhin versucht werden, die Basketballtitel neu zu erfinden oder wird man sich auf alte Werte besinnen?

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